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Mehr Klimaschutz in den Betrieben mit dem CO2-Schnellcheck 2030

Im März 2020 startete die WKS im Rahmen ihres Schwerpunktes „Act for Climate“ mit dem CO2-Schnellcheck ein neuartiges Werkzeug, das Unternehmen zeigt, mit welchen Maßnahmen sie wirksam CO2 verringern können. Nun wurde der C02-Schnellcheck um den wichtigen Bereich der Energieversorgung erweitert.

Symbolbild Umwelt
© JLO_FOTO - stock.adobe.com Der notwendige Klimaschutz stellt auch die Betriebe vor große Herausforderungen.

Mit Hilfe des CO2-Schnellchecks, der vom Unternehmen Move Forward GmbH unter der Marke „Let’s go for Zero“ in Kooperation mit der WKS zur Verfügung gestellt wird, kann man in einer Simulation feststellen, welche Maßnahmen in Unternehmen sich in welchem Umfang konkret auf den Ausstoß von CO2 auswirken. In einer ersten Phase wurde die Simulation auf den Bereich der betrieblichen Mobilität (Pkw und Lkw bis 3,5 Tonnen) ausgerichtet. Mit der Energieversorgung wurde nun ein weiterer klimaschutzrelevanter Bereich in den Schnellcheck integriert. 

Türöffner für den betrieblichen Klimaschutz

Das Software-Tool, das unter der Adresse www.actforclimate.at abrufbar ist, macht betrieblichen Klimaschutz in seinen Möglichkeiten besser sichtbar. „Mit diesem Instrument können Unternehmen sehr schnell einen ersten Überblick gewinnen, was sie unter gegebenen Bedingungen in ihrem Fuhrpark und in der Energieversorgung alles tun können, um die CO2-Emissionen zu verringern“, betont WKS-Vizepräsident Manfred Rosenstatter.

Am Ende des Schnellchecks wird auf die Beratungsservices des umwelt service salzburg hingewiesen. Hier können die Unternehmen, wenn gewünscht, weiterführende geförderte Beratungen in Anspruch nehmen und sich auch über Förderungen für Klimaschutzmaßnahmen informieren.

Let’s go for Zero-Gründerin Mag. Petra Hartl MSc verweist auf die Chancen des „CO2-Schnellcheck 2030“: „Jedes Unternehmen hat andere Anforderungen an die Mobilität und die Energieversorgung. So können auch Unternehmen, die eine aufwendige Treibhausgas-Bilanzierung oder die Einführung eines Umweltmanagementsystems noch nicht angepackt haben, jedoch bereit sind, erste Maßnahmen zum Klimaschutz umzusetzen, niederschwellig und relativ unaufwendig teilnehmen. Dieser Check ist daher ein Türöffner für betrieblichen Klimaschutz.“

Foto von Petra Hartl
© Birgit Probst Petra Hartl: „Der Schnellcheck liefert wissenschaftlich fundierte Vorschläge für Betriebe.“

Einen virtuellen Wald pflanzen: Bäume machen den Reduktionsfortschritt sichtbar

Der CO2-Schnellcheck 2030 und die darin gesetzten Ziele basieren auf dem Pariser Klimavertrag (Beschränkung der Erderwärmung auf 1,5 °C), dem Green Deal der EU (Europa als Vorreiter beim Klimaschutz) sowie dem Ziel der österreichischen Bundesregierung, bis 2040 klimaneutral zu sein. Das bedeutet ganz konkret folgendes Zwischenziel: 55% weniger Treibhausgas-Emissionen bis 2030!

Auf diesen Rahmenbedingungen beruht das Rechenmodell im Hintergrund des Checks, das neueste Methoden der CO2-Berechnung beinhaltet. Je nach wissenschaftlichem Erkenntnisstand und rechtlichen Rahmenbedingungen wird die Software laufend angepasst. Technische Fortschritte werden ebenso regelmäßig berücksichtigt.

Der Check liefert wissenschaftlich gut hinterlegte Vorschläge, was Unternehmen nach Maßgabe der eigenen Möglichkeiten freiwillig tun können, um bis zum Jahr 2030 55% der Treibhausgas-Emissionen (Ziel der #mission2030) in ihren betrieblichen Fuhrparks und bei der Energieversorgung einzusparen.

Weil man sich unter Treibhausgas-Emissionen in Kilogramm nur schwer etwas vorstellen kann, wurden für den Check die CO2-Emissionen in Bäume umgerechnet: Ein Baum entspricht 21 kg Treibhausgas CO2. Dabei handelt es sich um virtuelle Bäume, eine Kompensation durch Pflanzung von Bäumen berechnet die Software nicht.

Beispielsweise kann so die Schnellcheck-Berechnung eines Unternehmens ergeben, dass dieses bis 2030 CO2-Einsparungen im Äquivalent von rund 700 Bäumen erzielen müsste, um das Reduktionsziel von 55% zu erreichen. Wer noch einen Schritt weitergehen möchte, der kann den weiterführenden Let’s go for Zero-Indikator nutzen. Das Werkzeug ist TÜV-Austria-zertifiziert und ermöglicht den teilnehmenden Unternehmen eine Sichtbarmachung ihrer Bemühungen auch für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit.

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