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LiveVoice legt Blitzstart hin

Das junge Start-up LiveVoice hat mit seiner gleichnamigen App für Audioübertragungen Kunden auf allen Kontinenten gewonnen. Mitgründer Johannes Wigand erwartet auch in den nächsten Jahren rasante Umsatzzuwächse.

Das Kernteam von LiveVoice: Johannes Wigand, Benjamin Hackstock, Sebastian Pöll, Thomas Krajacic, Christian Tessarek und ­Alexander Pöll.
© wildbild Das Kernteam von LiveVoice (v. l.): Johannes Wigand, Benjamin Hackstock, Sebastian Pöll, Thomas Krajacic, Christian Tessarek und ­Alexander Pöll.

Seit knapp drei Jahren ist die LiveVoice-App auf dem Markt. Die erste Bilanz kann sich sehen lassen. "Wir halten mittlerweile bei über 30.000 Downloads, mehreren hundert zahlenden Kunden und noch weit mehr Events, bei denen unsere App verwendet wurde“, zählt Johannes Wigand auf. "Mittelfristig sollte ein Umsatz von mehreren Mill. € möglich sein“, meint der Mitgründer und Geschäftsführer von LiveVoice.

LiveVoice hat eine cloudbasierte Lösung für die Audioübertragung von Live-Events entwickelt, die auf jedem Smartphone bzw. Computer funktioniert. Die Anwendungsmöglichkeiten der App reichen vom Simultandolmetschen über Touristenführungen bis hin zur Audiodeskription für Blinde. Ein Kunde in Namibia nutzt sie sogar für Autoversteigerungen. "LiveVoice ist so etwas wie ein Schweizer Taschenmesser für Audioübertragungen. Im Gegensatz zu analogen Anlagen ist keine spezielle Hardware erforderlich. Deshalb ist unsere Lösung einfach, leistbar und sehr flexibel“, erklärt Wigand. Die Kunden seien meist Organisatoren von Konferenzen oder Meetings. "Sie können auf unserer Plattform alles selbst buchen und managen. Das unterscheidet uns ganz wesentlich von den Mitbewerbern.“

Der Einsatz bei Touristenführungen ist nur eines von vielen Anwendungsgebieten der LiveVoice-App.
© LiveVoice Touristenführungen ist nur eines von vielen Anwendungsgebieten der LiveVoice-App.

Die LiveVoice-App wurde unter anderem beim OMR-Festival in Hamburg und beim Fifteen Seconds Festival Graz eingesetzt. Im kommenden Jahr werden die Special Olympics World Games in Berlin folgen. 

Investoren stehen Schlange

Neben prominenten internationalen Kunden wie dem Pharmakonzern Bayer, der Oper in Philadelphia oder dem Bekleidungshersteller Mustang sind auch Investoren auf das Salzburger Start-up aufmerksam geworden. Heuer im Frühjahr sind Tim Moser, Mitgründer des Electric Love Festivals, und Martin Kaswurm, Gründer der Eventagentur Chaka2, mit einer sechsstelligen Summe eingestiegen. Seither habe es mehrere Anfragen von Interessenten gegeben, berichtet Wigand. "Ob wir neue Investoren ins Boot holen, hängt von der weiteren Entwicklung ab. Wir wollen aber bewusst nicht einfach schnell viel Geld einsammeln, um dann unser Business hochzuskalieren und die Firma ein paar Jahre später zu verkaufen. Unser Ziel ist ein nachhaltiges Unternehmen“, betont der Geschäftsführer. 

Das Potenzial sei sowohl im In- als auch im Ausland groß. "Noch ist der deutschsprachige Raum unser Kernmarkt. Am stärksten wachsen wir aber in den USA, und auch Südamerika ist ein großer Wachstumsmarkt“, so Wigand. 

Künstliche Intelligenz als Zukunftsthema

Die App wird laufend weiterentwickelt und durch neue Features ergänzt. "Wir beschäftigen uns auch intensiv mit künstlicher Intelligenz (KI). Für uns ist das ein wichtiges Zukunftsthema, das wir uns sehr genau anschauen“, erklärt Wigand. In erster Linie gehe es dabei um automatisches Dolmetschen für gewisse Anwendungsfälle. KI werde aber in vielen Bereichen eine große Rolle spielen, so Wigand: "Die Möglichkeiten sind hier äußerst spannend und reichen vom Herausfiltern von Nebengeräuschen bis zur Umwandlung von Gesprochenem in Text im Sinne der Barrierefreiheit.“

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