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Lehre für weitere Zielgruppen öffnen

In vielen Branchen herrscht derzeit ein eklatanter Lehrlingsmangel. So auch bei den Salzburger Elektrotechnikern, die die Lehre nun für Maturanten und junge Erwachsene öffnen und Teil der Dualen Akademie der WKS geworden sind.

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© WKS/Fotolia

„Die Elektrotechnik ist heute ein äußerst modernes und für junge Menschen attraktives Berufsfeld. Die Tätigkeitsfelder reichen von der Herstellung gebäudetechnischer Anlagen über moderne Smart-Home-Lösungen bis hin zu PV-Anlagen und Ladestationen für E-Mobilität“, erklärt Innungsmeister Michael Brettfeld. Um dem Lehrlings- bzw. künftigen Fachkräftemangel zu begegnen, will die Innung die Ausbildung auch für Maturanten speziell aus den AHS öffnen. „Damit wir im März mit einer Berufsschulklasse in Salzburg starten können, brauchen wir mindestens zehn Kandidaten“, sagt Brettfeld weiter.

Durch die abgeschlossene AHS-Matura kann die Lehre von dreieinhalb auf zweieinhalb Jahre verkürzt werden. „Qualifikationen, die etwa Maturanten mitbringen, werden angerechnet. Außerdem gibt es eigene Berufsschulklassen und ein erhöhtes Entgelt. Es öffnen sich nach der Dualen Akademie viele Türen. Alles ist möglich, von Aufstiegschancen im jeweiligen Ausbildungsbetrieb bis zur unternehmerischen Selbstständigkeit“, erläutert Brettfeld.

Immer mehr Betriebe dabei

Auch immer mehr Salzburger Unternehmen bieten diese Ausbildung in ihrem Betrieb an. „Die Unternehmen erkennen das Potenzial der Maturanten, die in der Regel älter sind und mit der Matura schon eine Ausbildung abgeschlossen haben. Derzeit bieten in Salzburg rund 80 Betriebe die Duale Akademie an“, sagt Mag. Norbert Hemetsberger, Leiter der Lehrlings- und Meisterprüfungsstelle in der WKS. Neben Mechatronik, Spedition, Großhandel, Kfz-Technik, Applikationsentwicklung und Bankwesen ist nun auch die Elektrotechnik im Programm.

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© WKS Ab zehn Lehrlingen in der Dualen Akademie wird es eine eigene Berufsschulklasse geben. Im Bild (v. l.): NAbg. Tanja Graf, Lehrling Theresa Krahbichler aus Neukirchen und Innungsmeister Michael Brettfeld zu Besuch in der LBS 4.

Besonders attraktiv ist der finanzielle Aspekt der Ausbildung: Die Teilnehmer an der Dualen Akademie werden ab dem ersten Ausbildungstag auf Höhe des Mindest-KV-Lohns der jeweiligen Branche entlohnt. Die Ausbildungsbetriebe bezahlen – mit Unterstützung einer AMS-Förderung – das höhere Lehrlingsentgelt.

Interessierte Betriebe und Maturanten bzw. Studenten können sich auf dem Portal www.dualeakademie.at oder im Büro der Dualen Akademie über die Ausbildung informieren. Unternehmen, die Ausbildungsbetriebe werden möchten, können sich dort auch gleich anmelden (E-Mail: dualeakademie@wks.at, Tel. 0662/8888-277, Sandra Posch).

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