th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Gutes durch Besseres ersetzen

Conny Hörl ist seit über 20 Jahren leidenschaftliche Unternehmerin und überzeugt vom Erfolgskonzept Familienunternehmerin. Im SW-Interview spricht sie über ihr ganz persönliches Erfolgsverständnis.

Conny Hörl, Unternehmerin, Lifestyle Expertin & Business Angel
© WKS/Sung-Hee Seewald Conny Hörl, Unternehmerin, Lifestyle Expertin & Business Angel

Was hat Sie nach Salzburg und in den Fitnessbereich geführt? Gab es ein Schlüsselerlebnis?

Schlüsselerlebnis gab es keines, aber die Dinge haben sich schicksalhaft gefügt. Ich war eigentlich schon drauf und dran, in München im Immobilienbereich Fuß zu fassen, als ich über eine Case Study in den Fitnessbereich und nach Mondsee kam. Dort hat meine Familie das Sportland Mondsee (heute vita club Mondsee) übernommen. Da habe ich gemerkt, dass es mich sehr erfüllt, in einer Branche tätig zu sein, wo es um Wohlbefinden geht, wo man Menschen helfen kann, dass es ihnen besser geht. Parallel dazu habe ich meinen Mann kennengelernt. Gemeinsam haben wir 1998 die Geschäftsführung des vita club Mondsee mit weiteren zwei Standorten übernommen und zur jetzigen Mygym-Unternehmensgruppe ausgebaut.

In Ihrem Ernährungszentrum „pure life“ verhelfen Sie Menschen zu ihrer Wunschfigur. Wie funktioniert das?

Mein Grundsatz war und ist, Leute dahingehend zu motivieren, Gutes durch Besseres zu ersetzen. Gut in Bezug auf die Ernährung ist, was gut schmeckt. Besser ist, was gut schmeckt, aber gleichzeitig dem Körper guttut.  Da gibt es inzwischen sehr allgemeingültige Regeln, die für alle gelten, aber ein großer Teil davon ist sehr individuell. Dass Zucker für alle schädlich ist, das ist kein Geheimnis. Aber es gibt ganz viele Lebensmittel, die für den einen vorteilhafter sind als für den anderen. Wir geben unseren Klienten Konzepte in die Hand, die auf Basis von Blutwerten oder Genanalysen entwickelt wurden.

Wie lassen sich Abnehm-Programme in das enge Zeitkorsett von Unternehmern integrieren?

Am Ende ist es immer eine Sache der Prioritäten, des Bewusstseins dafür, wie wichtig unser Körper für uns ist. Wenn wir einmal das Bewusstsein dafür geschärft haben, dass wir nur mit einem gesunden und fitten Körper Leistung erbringen können, ergeben sich ganz viele Dinge von selbst. Alles andere ist eine Frage, wie ich gute Gewohnheiten in mein Leben integriere. Jemand, der regelmäßig Sport betreibt und sich gesund ernährt, der macht sich gar keine Gedanken mehr darüber, ob es schwierig oder leicht ist. Das ist dann so. Der hat seine fixen Trainingszeiten und weiß auch, welche Speisen er sich im Restaurant bestellen muss. Es hängt also lediglich davon ab, welche Entscheidung ich treffe und ob ich es schaffe, den Schritt aus der Komfortzone heraus zu setzen. 

2016 starteten Sie im Daishin Kloster Ihre Meditations-Ausbildung. Welche Erkenntnisse haben Sie aus dieser Zeit mitgenommen? 

Mein Leben hat sich nach dieser Zeit drastisch geändert. Ich habe im Kloster gelernt, wie wichtig Stille ist, innezuhalten, damit sich unsere Kreativität entfalten kann. Um Klarheit für Entscheidungen zu schaffen und Gelassenheit zu entwickeln. Ich halte Gelassenheit für eine wichtige Kernkompetenz – die Dinge, die ich nicht ändern kann, so zu nehmen, wie sie sind. 

Wie lauten Ihre Kraftquellen, um den Balanceakt im Alltag zu schaffen?

Ich spreche lieber von Kernkompetenzen, also von Fähigkeiten, die ich entwickeln kann. Ich habe drei davon definiert: Die eine ist Kraft. Ich brauche körperliche und mentale Kraft. Die kommt über das Training, die Ernährung und Meditation. Die zweite lautet Gelassenheit. Zu sagen, dass es okay ist, wenn ich ab und an ins Wackeln gerate. Und die dritte ist die Lebensfreude. Wenn man diese drei Kernkompetenzen Schritt für Schritt entwickelt, dann hat man gute Chancen, den Balanceakt des Lebens  erfolgreich zu meistern.

Gemeinsam mit Ihrem Mann Christian Hörl haben Sie die vita clubs neu strukturiert und zur jetzigen „myvita“ Unternehmensgruppe ausgebaut. Wie lautet Ihr Erfolgskonzept?

Der Erfolg liegt darin, dass unser Unternehmenskonzept bei den vita clubs nie auf ein reines Muskeltraining ausgerichtet war, sondern von Beginn an den gesamten Gesundheitsansatz im Auge hatte. Die Mygym-Philosophie ist wieder was anderes. In diesen Studios stellen wir qualitativ hochwertige Trainingsmöglichkeiten zu erschwinglichen Preisen zur Verfügung. Der Schlüssel liegt in der Digitalisierung. Der gesamte Club ist vollautomatisiert, der Kunde verwaltet seine Daten selbst, er bezahlt nur das, was er wirklich nutzt. Der Club ist damit bargeld- und verwaltungsfrei. Entwickelt wurde die Idee vom vollautomatisierten Club von uns gemeinsam mit einem Partner aus Deutschland. Man kann durchaus behaupten, dass wir mit dem Konzept in den letzten Jahren die Fitnessbranche revolutioniert haben.

 „Das Schlüsselwort eines stimmigen Erfolgskonzeptes ist für mich die Erfüllung.“
Conny Hörl

Was ist der beste Weg zum Erfolg? 

Ein klares und motivierendes Ziel zu haben ist das A und O erfolgreicher Handlungen.  

Welche persönlichen Projekte stehen an? 

Mein neues Buch „In Balance“, das am 15. März erscheint. Es richtet sich speziell an Frauen, die Karriere, Familie und Well-being vereinen wollen. Meine Aktivitäten als Business Angel haben sich in den letzten zwei Jahren sehr stark entwickelt und werden noch mehr an Fahrt aufnehmen. 

Was hat Sie motiviert, als Business Angel tätig zu sein?

Jungen Unternehmen dabei zu helfen, ihre tollen Ideen zu etablieren.  

Wie könnte der Titel Ihrer persönlichen Erfolgsgeschichte lauten?

Glückskind.

Das könnte Sie auch interessieren

Manuel Dorfer, Gerald Eder und Florian Dodegge sind die Gründer und Geschäftsführer des erfolgreichen Start-ups ­Solbytech.

Solbytech gibt kräftig Gas

Innovative IT-Lösungen, eine strategische Partnerschaft mit der Salzburg AG und deutliche Umsatzzuwächse: Das Lungauer Start-up Solbytech kann nach nur drei Jahren eine beeindruckende erste Bilanz vorweisen. mehr

SonnenMoor Inhaber Siegfried Fink  feiert heuer das 50-jährige Firmenjubiläum

Mit der Kraft der Natur

Seit 50 Jahren vertraut SonnenMoor auf die natürliche Kraft aus der Natur. Im Interview lüftet Siegfried Fink das Erfolgsrezept des Antheringer Familienunternehmens. mehr

Die Geschäftsführer Christian Struber und Roland Wernik mit der Anifer Bürgermeisterin Gabriella Gehmacher-Leitner in einem Vorzeigeprojekt der Salzburg Wohnbau, der neuen Volksschule Anif. Der Kommunalbau wird im September fertiggestellt.

Materialknappheit wird immer mehr zum Problem

Unterbrochene Lieferketten zwingen die Salzburg Wohnbau dazu, Bauprojekte zu verschieben. Das Unternehmen setzt deshalb verstärkt auf Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit.  mehr