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Grünem Wasserstoff gehört Zukunft

Die zukünftigen Anwendungen von Wasserstoff in der Energiewende waren das Thema des dritten WKS-Forums für Erneuerbare Energie, das kürzlich in Kooperation mit der Salzburg AG abgehalten wurde.

Gruppenfoto
© WKS/Neumayr/Leopold V. l.: Dr. Brigitte Bach, Salzburg AG, Dr. Gerhard Löffler, Land Salzburg, WKS-Vizepräsident Mag. Peter Genser, Mag. Harald Lixl, Salzburg AG, Dr. Anna Höglhammer, WIVA, DI Gerald Tscherne, Salzburg AG, Mag. Christian Wagner, Leiter Umweltrecht der WKS.

Mit dem Schwerpunkt „Act for Climate“ will die WKS Initiativen für mehr Nachhaltigkeit in der Wirtschaft setzen und die Salzburger Unternehmen bei ihren Aktivitäten für den Klimaschutz und die Energiewende unterstützen. Ein Teil von „Act for Climate“ ist auch das WKS-Forum für Erneuerbare Energie.

Starkes Potenzial für Wasserstoff

„In Salzburg soll das WKS-Forum die gemeinsamen Zielsetzungen zum Ausbau der erneuerbaren Energieträger fördern und die Unternehmen über Anwendungsmöglichkeiten samt technischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Aspekten informieren. Außerdem ist das Forum eine Plattform für Anbieter und interessierte mögliche Kunden in diesem Sektor“, erläuterte WKS-Bereichsleiter Mag. Christian Wagner. Das dritte WKS-Forum für Erneuerbare Energien setzte sich nun mit dem Zukunftsthema Wasserstoff auseinander.

Laut Industriewissenschaftlichem Institut gibt es in Österreich bereits 180 Unternehmen, die sich mit Wasserstoff beschäftigen. Aktuell sind damit mehr als 2.000 Arbeitsplätze und ein direkter Umsatz von ca. 730 Mill. € verbunden.

„Das tatsächliche Potenzial ist natürlich viel höher und wir gehen davon aus, dass der Wasserstoff als Speicher für erneuerbare Energie in der Zukunft somit ein echter Game-Changer für die Klima- und Energiewende werden kann.“
WKS-Vizepräsident Mag. Peter Genser

„Damit das gelingt, sind wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen für die Verwendung und Investitionsförderungen bzw. Anreizsysteme sehr wichtig. Der Aufbau von Wasserstoffinfrastruktur darf nicht durch überlange Genehmigungsverfahren behindert werden. Diese Forderung gilt natürlich auch für alle anderen erneuerbaren Energieträger und die erforderlichen Leitungsbauten bzw. Netzstrukturen.“

Landtagsabgeordneter und Sprecher der Grünen Wirtschaft Josef Scheinast wies auf das dringliche Erfordernis einer möglichst raschen und auf hohe Effizienz ausgerichteten Energiewende hin. „Der Ausstieg aus Öl, Gas und Kohle hin zu erneuerbaren Energieträgern ist das Gebot der Stunde und stärkt – neben dem Klimaschutz – auch Versorgungsunabhängigkeit und regionale Wertschöpfung. In der Zukunft wird auch die Speicherung erneuerbarer Energie immer wichtiger. Dafür sind Biomasse und natürlich Wasserstoff bestens geeignet“, so Scheinast.

Salzburg AG plant Einstieg in den Markt

Die EU, Österreich und das Land Salzburg geben in ihren Strategiepapieren und Maßnahmenkatalogen vor, dass die Treibhausgasemissionen massiv gesenkt werden müssen. Das Greentech Unternehmen Salzburg AG engagiert sich daher auch auf dem sehr jungen Markt des grünen Wasserstoffs. Dieser stellt nicht nur eine nachhaltige Wachstumschance für die Salzburg AG dar, sondern ist essenziell, um die Klimaziele auch zu erreichen.

„Der geplante Markteinstieg in die Wasserstofferzeugung soll über die Deckung des regionalen Bedarfs an grünem Wasserstoff stattfinden. Als wesentliche Abnehmer im Bundesland Salzburg wurden vor allem Verkehrs- und Industriepartner identifiziert. An ersten Projekten wird bereits gearbeitet. Zusätzlich wird die Zusammenarbeit mit Forschungs- und Entwicklungsinstitutionen forciert, um den optimalen Einsatz dieser neuen Technologie zu gewährleisten.“
Salzburg-AG-Vorständin Dr. Brigitte Bach

Vorzug für den grünen Wasserstoff

Wasserstoff ist also ein unverzichtbarer Baustein in der Energiewende, die sich das Land Salzburg für die nächsten beiden Jahrzehnte vorgenommen hat. Besondere Bedeutung kommt dem Wasserstoff bei der stofflichen und energetischen Versorgung der Industrie und zur Produktion von synthetischen Kraftstoffen (E-Fuels) für Flug- und Schiffsverkehr bzw. Gütertransport zu. Für Dr. Gerhard Löffler, Referatsleiter für Energiewirtschaft beim Land Salzburg, ist aber nur grüner Wasserstoff, welcher aus Biomasse oder mittels erneuerbaren Stroms hergestellt wird, eine zielführende Option. „Dazu müssen nicht nur rasch die Kapazitäten an Wasserstoffproduktionen (Elektrolyseuren) und die Produktion erneuerbaren Stroms, sondern auch die Infrastruktur ausgebaut werden, um diesen Wasserstoff zu den zukünftigen Verbrauchern zu bringen. Bis grüner Wasserstoff in größeren Mengen zur Verfügung steht und dieser wertvolle Energieträger wirklich wettbewerbsfähig ist, wird es noch viele Jahre dauern.“

Baustein für die Energiewende

Von der Wasserstoffinitiative Vorzeigeregion Austria Power & Gas (WIVA P&G) wurden verschiedene aktuelle Projekte im Bereich Wasserstofftechnologien und grüne Gase vorgestellt. Der Verein WIVA P&G ist ein Zusammenschluss österreichischer Industrie- und Forschungsunternehmen mit dem Ziel, die Wasserstoffinitiative Vorzeigeregion Austria innerhalb des vom Klima- und Energiefonds geförderten Programms „Vorzeigeregion Energie“ umzusetzen. „Unsere Aktivitäten dienen zur Demonstration klimaneutraler Wasserstofftechnologien als ein fundamentaler Baustein für die Energiewende und sind somit ein wesentlicher Treiber für Innovationen made in Austria“, so Dr. Anna Höglhammer von WIVA P&G, die beim Forum verschiedene Projekte unter Leitung von OMV, AVL List und FEN Sustain Systems präsentierte.

Weitere Infos zum Thema Wasserstoff

Alle Präsentationen im ­Rahmen des WKS-Forums für Erneuerbare Energie vom 7. Oktober 2021 sind unter folgendem Link downloadbar: WKS-Forum für Erneuerbare Energie - WKO.at

Das Video der kompletten Veranstaltung ist auf YouTube unter WKS-Forum für Erneuerbare Energie Teil 3: Wasserstoff - YouTube abrufbar.

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