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Gemeinsam gegen die Delta-Welle

„Beim Impfen muss sich noch wesentlich mehr tun. Sonst laufen wir erneut Gefahr, im Herbst mit neuen Einschränkungen oder gar Lockdowns konfrontiert zu werden“, erklärt WKS-Präsident Peter Buchmüller angesichts der wieder steigenden Infektionszahlen. Er will gemeinsam mit dem Land Salzburg und Betrieben auf Motivation setzen.

Symbolbild Coronavirus
© Proxima Studio - stock.adobe.com

Die Wirtschaft hat bereits vielfach Verantwortung gezeigt: In den vergangenen Monaten wurden in betrieblichen Impfaktionen in ganz Österreich über 800.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geimpft. Die Unternehmen haben damit einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie geleistet. Insgesamt liegt aber trotz vieler Bemühungen von Land und Bund die Impfquote in Österreich (Vollimmunisierte) derzeit nur bei 52% und in Salzburg bei rund 50%.

„Das ist aber leider noch zu gering, um die Pandemie ein für alle Mal zu beenden“, verweist Buchmüller auf die Erkenntnisse der Virologen, die vor einer weiteren Pandemie-Welle im Herbst 2021 warnen. „So laufen wir in der Wirtschaft Gefahr, im Herbst und Winter erneut Einschränkungen oder gar Schließungen hinnehmen zu müssen. Das würde den Aufschwung wieder massiv in Frage stellen und auch den Abbau der Arbeitslosigkeit behindern“, fürchtet Buchmüller die Auswirkungen der in anderen Ländern bereits stark grassierenden Delta-Variante.

Buchmüller ist auch besorgt, dass die Arbeitgeberbetriebe im Herbst durch überdurchschnittlich hohe Krankenstände – noch dazu in Zeiten der Personalnot – massiv unter Druck kommen. Dazu kämen die Behinderungen der Betriebsabläufe durch vermehrte Quarantänen von Kontaktpersonen (K1 und K2). 

Impfmöglichkeiten ohne Aufwand

Er appelliert daher alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Betrieben, die noch nicht geimpft sind, sich durch eine Impfung vor der weit ansteckenderen Delta-Variante zu schützen. Gleichzeitig ersucht die Wirtschaftskammer alle Unternehmerinnen und Unternehmer, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der Notwendigkeit einer Impfung zu überzeugen. „Wenn es keine gesetzliche Verpflichtung zur Impfung geben wird, dann ist der einzige Weg, auf Überzeugung und Information zu setzen“, betont Präsident Buchmüller. Noch dazu wird mittlerweile das Impfen so einfach wie nur möglich gemacht. 

„Gemeinsam mit dem Land Salzburg werden wir daher in den nächsten Wochen verstärkt auf die Information der Betriebe setzen, wo und wann eine niederschwellige Impfung im Zuge der Aktion „Impfen ohne Voranmeldung“ möglich ist.  

Appell an Reiserückkehrer: Mit PCR-Tests auf der sicheren Seite

Präsident Buchmüller richtet weiters einen Appell an die Unternehmen, Rückkehrer aus dem Urlaub, die nicht geimpft sind, verstärkt für die Absolvierung von PCR-Tests zu gewinnen. „Es macht Sinn, nach dem Urlaub im Ausland auf sichere Tests zu setzen, um jede Gefahrenquelle einer Infektion im Betrieb zu vermeiden“, betont Buchmüller. Für den Wirtschaftskammerpräsidenten tritt die Corona-Pandemie in Österreich jetzt in eine neue Phase ein: „Die Gefahr ist noch lange nicht gebannt. Jetzt brauchen wir mehr denn je Zusammenhalt und Kooperation auf allen Ebenen, um die befürchtete Delta-Welle möglichst frühzeitig zu brechen. Denn Lockdowns oder neue Einschränkungen in den Betrieben können wir uns buchstäblich nicht mehr leisten!“

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