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Fünf Jahre Startup Salzburg: Von der Wüste zum blühenden Ökosystem

Die Geschichte von Startup Salzburg begann im September 2015 mit einem Gründungsevent an der FH Salzburg. Offiziell gestartet wurde dann im Jänner 2016 mit dem Launchevent in der Panzerhalle, dem ersten Community-Event für die noch kleine Start-up-Szene in Salzburg.

Gruppenfoto von Sparringpartner für innovative Gründer
© Bernd Suppan Sparringpartner für innovative Gründer (v. l.): Ernst Novak, Alissa Gallist, Nataša Deutinger, Anna Fierlinger, Lorenz Maschke, Michel Doblhofer, Karin Raab-Oertel, Oliver Wagner, Svenja Eschlböck.

Oliver Wagner, Leiter von Startup Salzburg und des Service-Points beim ITG – Innovationsservice für Salzburg, blickt auf die Anfangsjahre zurück: „Mit unseren sieben Partnern hatten wir das Ziel, mit neuen Service-Programmen und einem frischen Wind das Start-up-Ökosystem in der Region anzufachen.“ In dieser Zeit hat man viele neue Start-up-Formate nach Salzburg gebracht, wie zum Beispiel Hackathons, Innovation Days oder das Startup Salzburg Weekend, ein 48-stündiges Kompaktformat, in dem in Teams an innovativen Ideen gearbeitet wird.

Einer für alle, alle für einen

In den fünf Jahren Startup Salzburg wurden viele neue Formate ausprobiert und auch die eigenen Services geschärft. Alle Leistungen werden aus der Zusammenarbeit von vier Service-Points heraus angeboten, unterstützt vom Land Salzburg: ITG – Innovationsservice für Salzburg (Leitung), WKS, FHStartup Center der FH Salzburg und PLUS Career & Startup Center der Universität Salzburg. Gemeinsam bieten sie individuelle Beratung und bedarfsorientiertes, mehrmonatiges Coaching sowie Zugang zu Mentoren aus Wirtschaft und Forschung. Neben den Service-Points sind es auch die Partnerorganisationen der ersten Stunde wie Coworking Salzburg, die Paracelsus Medizinische Privatuniversität und das Techno-Z sowie viele Mentoren, Experten, Unternehmen und Organisationen, die sich mit großer Motivation für Start-ups engagieren. Für alle Gründungsinteressierten, die Orientierung und Unterstützung suchen, gibt es seit vergangenem Jahr drei Sparten: CHECK bietet Beratungsgespräche, bei denen Ideen analysiert werden; das (Vor-)Gründungsprogramm SHAPE unterstützt bei der Entwicklung eines marktfähigen Geschäftsmodells und dauert rund vier Monate; die FACTORY ist das hauseigene Inkubationsprogramm und macht die teilnehmenden Start-ups in neun Monaten fit für den Markteintritt. Ergänzt werden diese Angebote durch drei Entrepreneurshipformate, die das Leistungsspektrum von Startup Salzburg abrunden: Das monatliche Weiterbildungsprogramm „Entrepreneurship ABC" bietet praxisbezogenes Wissen rund um das Unternehmertum. Bei den Werkstattformaten, wie dem Weekend, „werkeln“ die Gründer gemeinsam an Geschäftskonzepten. Zu den Networking-Events zählt etwa der „Demo Day“, der im März 2016 erstmals stattfand.

 „Mit regelmäßig mehr als 30 Start-ups aus Österreich und Bayern und bis zu 400 Teilnehmern hat der Demo Day auch überregional Interessierte und Investoren angezogen.“
Organisator Lorenz Maschke, Start-up-Beauftragter der WKS

Auf zu neuen Wegen

Was steht in naher Zukunft bei Startup Salzburg an? Kürzlich wurden 16 Start-ups in das (Vor-)Gründungsprogramm SHAPE aufgenommen. Im Herbst soll mit dem Scientrepreneur Compact erstmals ein eigenes Kompaktformat für forschungs- und technologieorientierte Gründungen durchgeführt werden. 2023 soll dann die Pioniergarage eröffnen, die von der ITG betrieben wird und von FFG, Land Salzburg und WKS kofinanziert wird. Dort wird auch der zugehörige Service-Point einziehen, und innovative Gründer profitieren von den auf sie zugeschnittenen Angeboten wie Prototyping-Infrastruktur samt Maker Space. Diese Beispiele zeigen, dass das, was vor fünf Jahren als eine trockene Start-up-Wüste begann, durch kontinuierliches Wässern, Düngen und Bepflanzen zu einem blühenden Innovations-Ökosystem geworden ist, das seinesgleichen sucht. 

5 Jahre Startup Salzburg

  • 230 Veranstaltungen mit rund 7.000 Teilnehmer
  • 625 durchgeführte Projektberatungen
  • 263 unterstützte Gründungsvorhaben
  • 5 FACTORY-Durchgänge mit 32 Start-ups
  • 76% Survival-Rate FACTORY-Start-ups
  • 28% Investment-Rate FACTORY-Start-ups



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