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Einsatz für Wegfall der Corona-Maßnahmen hat sich gelohnt

Die Salzburger Wirtschaftskammer hat sich angesichts der Situation in den Spitälern bereits Mitte Februar vehement für weitgehende Lockerungen eingesetzt, die am 5. März nun endlich in Kraft getreten sind.

Symbolbild Öffnung Nachtgastronomie
© AdobeStock/NDABCREATIVITY

Am 5. März fällt ein Großteil der nicht mehr notwendigen Corona-Maßnahmen (Zutrittsregelungen, Sperrstunden und Personenobergrenzen bei Veranstaltungen sowie 3G am Arbeitsplatz) weg. Ab diesem Zeitpunkt sind Nachtgastronomie, Stehgastronomie und Barbetrieb wieder erlaubt. Auch das Konsumationsverbot bei Veranstaltungen und Messen gilt dann nicht mehr. „Die von der Bundesregierung angekündigten Lockerungen bringen die lang ersehnte Entlastung für die heimischen Betriebe. Der Einsatz der Wirtschaftskammer für eine weitgehende Rückkehr zu einer von Corona ungehinderten wirtschaftlichen Aktivität hat sich gelohnt. Besonders freut es mich, dass nun auch die letzten Einschränkungen für die schwer getroffene Veranstaltungsbranche wegfallen und in der Nachtgastronomie endlich wieder die Lichter angehen. Die Nachtgastronomie war ja seit 22. November geschlossen“, sagt WKS-Präsident Peter Buchmüller.

Mit gedämpfter Vorfreude sehen Salzburgs Tourismusunternehmer dem 5. März entgegen. „Mit dem längst überfälligen Wegfall der Corona-Beschränkungen wurde unsere immer wieder erhobene Forderung nach einer vollständigen Öffnung endlich erfüllt“, betont Albert Ebner, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der WKS. Gerade für die besonders hart getroffenen Bereiche wie die Nachtgastronomie, die Veranstalter oder die Stadthotellerie gibt es laut Ebner nun die langersehnte Perspektive. Der Politik müsse allerdings klar sein, dass es noch längere Zeit dauern werde, bis sich die Tourismuswirtschaft wieder einigermaßen stabilisiert hat.

Nachtgastronomie hofft, bald wieder an frühere Zeiten anknüpfen zu können

„Die Nachtlokale werden sich nicht von heute auf morgen wieder mit Gästen füllen“, schildert Ernst Pühringer, Obmann der Fachgruppe Gastronomie in der WKS die Situation. Durch die wiederkehrenden Lockdowns und ständig wechselnden Vorschriften hätten sich viele Menschen zurückgezogen. „Wir sehen dem 5. März natürlich positiv und mit großer Vorfreude entgegen“, ergänzt Werner Dragovits, der in der Fachgruppe die Nachtgastronomie vertritt und selbst die Cuba Bar in Salzburg-Himmelreich führt. Allerdings sei schon eine Veränderung im Konsumverhalten der Menschen feststellbar. „Dennoch hoffen wir, dass sich unsere Lokale rasch wieder füllen. Der Drang der Menschen nach unbeschränktem Ausgehen und Feiern ist ja da“, sagt Dragovits weiter. Er zeigt sich zudem froh darüber, dass er und seine Kollegen den Großteil der Mitarbeiter durch die Kurzarbeit halten konnten. Bei den Corona-Hilfen sei noch einiges ausständig. Nun gelte es, durch steigende Umsätze verlorenes Terrain zügig wieder aufzuholen.

Für den Stadttourismus ist es eine große Erleichterung, dass es ab 5. März auch keine Beschränkungen mehr bei Veranstaltungen gibt. „Damit sind u. a. die Osterfestspiele gesichert, die der Stadt einen positiven Impuls verleihen werden“, erläutert Georg Imlauer, Obmann der Fachgruppe Hotellerie in der WKS. Um die Lage weiter zu verbessern, sei zu hoffen, dass auch die internationalen Reisebeschränkungen bald aufgehoben werden. In Kombination mit einem erstarkenden Messe- und Incentive-Bereich könne ab Sommer/Herbst mit einer beginnenden Normalisierung der Lage im Städtetourismus gerechnet werden.

Handel fordert Ende der Maskenpflicht für Mitarbeiter im Lebensmittelhandel 

Die FFP2-Masken-Pflicht gilt allerdings weiterhin in vulnerablen Bereichen wie Seniorenheimen und Krankenhäusern sowie in Kundenbereichen des lebensnotwendigen Handels (etwa Lebensmittelhandel, Drogerien, Betriebsstätten des Agrarhandels, Tankstellen, Tabakfachgeschäfte und Zeitungskioske, Betriebsstätten zum Verkauf von Tierfutter, von Medizinprodukten sowie von Sicherheits- und Notfallprodukten) in Banken und Apotheken. „Wir fordern für die Mitarbeiter des lebensnotwendigen Handels endlich ein Ende der Maskenpflicht. Sie haben unter massiver Arbeitsanstrengung die heimische Bevölkerung mit den notwendigsten Dingen des täglichen Lebens versorgt und wurden im Verlauf der Pandemie zurecht immer wieder als Heldinnen und Helden tituliert. Ihnen gebührt jetzt auch eine Arbeitserleichterung“, fordert KommR Hartwig Rinnerthaler, Obmann der Sparte Handel in der WKS.

Mit Umsicht und Besonnenheit in den Herbst

Buchmüller mahnt jedoch zur Vorsicht: „Denn der Wegfall eines Großteils der Corona-Maßnahmen bedeutet nicht, dass wir auch die Pandemie für beendet erklären können. Wir müssen uns auf alle Fälle gut auf den kommenden Herbst vorbereiten, damit es für die Betriebe nicht zum dritten Mal hintereinander ein böses Erwachen gibt.“ In Hinblick auf den kommenden Herbst müssen Betriebe deshalb weiterhin Präventionskonzepte und Covid-Beauftragte beibehalten. Buchmüller hofft, dass die Regierung unterstützt von Experten, einen genauen Plan für den Herbst erarbeitet und betroffene Branchen frühzeitig informiert und einbindet. „Denn nur gemeinsam können künftige Herausforderungen bewältigt und größtmöglicher Schaden von der Wirtschaft abgewendet werden“, gibt der WKS-Präsident zu bedenken.


Was ab 5. März gilt: 

  • Sämtliche Zutrittsregelungen, Sperrstunde, Personenobergrenzen etc. fallen weg, mit Ausnahme für höchst vulnerable Settings (Alten- und Pflegeheime/Krankenhäuser). Hier gilt 3G für Beschäftigte, Dienstleister und Besucher.
  • Öffnung der Nachtgastronomie und Aufhebung des Konsumationsverbots bei Veranstaltungen. 
  • FFP2-Pflicht bleibt weiterhin in höchst vulnerablen Settings (Alten- und Pflegeheime/Krankenhäuser), in öffentlichen Verkehrsmitteln, Haltestellen und in Kundenbereichen des lebensnotwendigen Handels (Apotheken, Lebensmitteleinzelhandel, Banken, Postgeschäftsstellen etc.
  • Präventionskonzepte und COVID-Beauftragte werden in Hinblick auf den Herbst überall beibehalten.


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