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Ein Festspielsommer wie vor Corona

Salzburg steht bereits seit einer Woche ganz im Zeichen der Festspiele. Nach zwei verhaltenen Sommern läuft das weltweit führende Musik- und Theaterfestival heuer auf Hochtouren. Eine positive Aufbruchsstimmung macht sich allerorts breit. 

Foto vor dem Festspielhaus
© TOURISMUS SALZBURG GMBH/B.REINHART Zum ersten Mal können seit 2020 durch den Wegfall der Reisebeschränkungen wieder Gäste aus Übersee zu den Festspielen kommen.

Aufgelegt sind heuer 224.933 Karten. In 45 Festspieltagen werden an 17 Spielstätten 174 Aufführungen geboten, zusätzliche 54 Vorstellungen bietet das Jugendprogramm „Jung & jede*r“. „Was den Kartenverkaufsstand betrifft, so liegt dieser aktuell fast auf dem Niveau der Rekordsaison 2019“, bestätigt Lukas Crepaz, kaufmännischer Direktor der Salzburger Festspiele. Zum ersten Mal können seit 2020 durch den Wegfall der Reisebeschränkungen wieder Gäste aus Übersee zu den Festspielen kommen. „Der nordamerikanische Markt hat sich bereits wieder fast normalisiert. Der asiatische Markt zeigt sich aufgrund der fehlenden Flugverbindungen noch verhalten“, informiert Crepaz. Ebenso verzeichnen die Festspiele wieder viele Gäste aus Südamerika und Australien, fügt er hinzu.  

Gute Buchungslage

Dieses positive Stimmungsbild zeigt sich auch in den Nächtigungen der Stadthotellerie: „Die relevanten Märkte für die Festspiele funktionieren gut. Im Juni liegen wir mit 275.000 Nächtigungen bei 82% des Vorkrisenniveaus von 2019“, berichtet MMag. Bert Brugger, Geschäftsführer der Tourismus Salzburg GmbH. In den größten Herkunftsmärkten Österreich und Deutschland liegt Salzburg deutlich über dem Vorkrisenniveau und kann damit einen Teil der Fernmärkte ausgleichen. „Dort zeigt sich die Entwicklung, dass wir in den Ländern mit Fluganbindungen – dem arabischen Raum, Südostasien und Indien erfolgreich sind“, so Brugger. Der Anteil aus Übersee liegt bei gut 20%, also bei gut 50.000 Nächtigungen, und wächst auf schwachem Niveau dreistellig.

Den Aufwärtstrend bestätigt auch Wolfgang Putz, General Manager des Hotel Goldener Hirsch: „Im August ist unsere Buchungslage gleich wie vor Corona. Der Anteil an ausländischen Gästen ist bei uns immer hoch, er liegt bei 80%“, berichtet Putz. Wegen der Festspiele kämen im Sommer zusätzlich sehr viele Gäste aus dem DACH-Raum. Bei gleichbleibender Gästezahl klagt Putz über einen enormen Mitarbeitermangel: „Uns fehlen Fachkräfte wie auch Lehrlinge“, schildert Putz. Er hofft darauf, dass sich die Situation wieder einpendeln wird.

Impulsgeber für die Wirtschaft

Neben ihrer künstlerischen Strahlkraft sind die Salzburger Festspiele seit Jahrzehnten ein wichtiger Faktor für den Wirtschaftsstandort Salzburg, den sie auch stark mitgeprägt haben. Man denke nur an die gehobene Hotellerie und Gastronomie, aber auch an Teile des Handels, die sich aufgrund des zahlungskräftigen Publikums aus dem In- und Ausland positiv entwickelt haben. Dass Salzburg Standort von Top-Tourismusschulen ist, kommt nicht von ungefähr, sondern ist auch Ergebnis des Kulturtourismus, den die Festspiele ausgelöst haben.

Vom Image- und Markeneffekt für Tourismus, Kongress- und Messewesen ganz zu schweigen. Als weltweit führender Kulturbetrieb sichern die Festspiele jeden Sommer 4.000 Arbeitsplätze. Zusätzlich fließen jährlich 10 Mill. € Auftragsvolumen an Salzburger Unternehmen.

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