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Die Meisterprüfung im Aufwind

Die Meisterprüfung steht mehr denn je hoch im Kurs! Im Vorjahr wurden in Salzburg um fast ein Viertel mehr Meister- und Befähigungsprüfungen abgehalten als 2020. Neben dem Land fördert nun auch die Stadt Salzburg die Meisterprüfung.  

Das Team der Lehrlings- und Meisterprüfungsstelle kümmert sich um alles, was mit Lehre und Meisterprüfung zu tun hat.
© Wildbild Das Team der Lehrlings- und Meisterprüfungsstelle kümmert sich um alles, was mit Lehre und Meisterprüfung zu tun hat.

Nach einem schwierigen Jahr 2020, in dem man aufgrund von Corona bei den Meister- und Befähigungsprüfungen eine knapp zweimonatige Pause einlegen musste, wurden im Vorjahr in Salzburg 516 Prüfungen abgehalten, um fast 25% mehr als 2020. Damit liegt man sogar deutlich über dem Stand des Jahres 2019 mit 439 Prüfungen.

„Die Lehrausbildung ist die Basis, die Meisterprüfung die Kür“, erklärte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck. Und dieser stellten sich auch in ganz Österreich erfreulich viele Fachkräfte: 2021 wurden in Österreich insgesamt 5.596 Meister- und Befähigungsprüfungen abgehalten – ein Anstieg um 28,5% gegenüber 2020 und ein Plus von 25% gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019, wie das Wirtschaftsministerium bekannt gab.

„Die Meisterprüfung bzw. die geprüfte berufliche Qualifikation hat stark an Wertschätzung gewonnen“, freut sich Mag. Norbert Hemetsberger, Leiter der Meisterprüfungsstelle in der WKS. Mit ein Grund für die gestiegenen Zahlen sei laut Hemetsberger auch das verstärkte Interesse der Menschen an Weiterbildung in der Coronazeit gewesen. „Die Zeit des teilweisen Stillstands haben viele dazu genutzt, um ihren Bildungsstand auf den neuesten Stand zu bringen bzw. länger geplante Bildungsvorhaben in die Tat umzusetzen“, sagt Hemetsberger.

Solides Qualitätsversprechen

Dass man mit einer Meister- bzw. Befähigungsprüfung richtig liegt, beweisen aktuelle Umfragen, die der Meisterqualifikation einen hervorragenden Ruf bei den Konsumenten bescheinigen. Laut einer Umfrage der WKO unter Österreichs Bevölkerung genießen Meister ein hohes Sozialprestige. Sie werden gleich hinter den an erster Stelle gereihten Ärzten genannt. „Die Menschen schätzen eine solide Ausbildung und darauf aufbauend den Weg zum Meister. Damit ist auch ein Qualitätsversprechen verbunden, das Österreichs Handwerk bei seinen Kunden täglich von neuem einlöst“, betont Josef Mikl, Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk in der WKS.

Engagement wird gefördert

Um die Bildungsbereitschaft junger Facharbeiter entsprechend zu honorieren, werden Meister- und Befähigungsprüfung auch finanziell gefördert. Im Rahmen des „Meister-Schecks“ werden die Prüfungskosten bei positiver Absolvierung zur Gänze vom Land Salzburg übernommen. Die Kosten für Vorbereitungskurse werden zu 50% (bis maximal 2.000 €) im Rahmen des Bildungsschecks des Landes gefördert.

Auch die Stadt Salzburg fördert

Bereits seit einigen Jahren fördert die Stadt die Lehrlingsausbildung durch Lehrstellenförderung, Unterstützung für Verlängerte Lehre oder die Prämie für die Lehre mit Matura. Nun soll auch der nächste Ausbildungsschritt belohnt werden. Mit einer einmaligen Prämie von 300 € unterstützt auch die Stadt Salzburg ab sofort die Absolvierung der Meister- bzw. Befähigungsprüfung. Voraussetzung ist ein Wohnsitz in der Landeshauptstadt.

„Die Meister- bzw. die Befähigungsprüfung ist Nachweis für hohe Fachkompetenz im eigenen Beruf und eine wichtige Voraussetzung für Leitungsfunktionen oder die Gründung eines eigenen Unternehmens. Durch unsere neue Prämie soll das Engagement und Durchhaltevermögen dieser Menschen anerkannt werden“, begründet Bürgermeister Harald Preuner die Förderung.

Doch wird nicht nur finanziell gefördert – die Politik erkennt immer mehr auch den gesellschaftlichen Wert der Meisterprüfung an. 2018 wurde die Meisterprüfung dem Qualifikationsniveau 6  (Bachelor-Niveau) des nationalen (und europäischen) Qualifikationsrahmens zugeordnet. 2020 wurde auch die Möglichkeit geschaffen, den Meistertitel in öffentlichen Urkunden, vergleichbar einem akademischen Grad, eintragen zu lassen. 

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