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Das WIFI nutzt die Kraft der Sonne

In der Neuausrichtung auf erneuerbare Energien und dem Themenschwerpunkt „Act for climate“ der WKS setzt auch das WIFI auf Technologien der Zukunft und errichtet derzeit auf dem Dach eine Photovoltaikanlage. Diese kann auch für die WIFI-Photovoltaikausbildung verwendet werden. 

Auf dem WIFI-Dach entstehen neuen Photovoltaikanlagen. Damit kann umweltfreundlich Energie generiert werden. Gleichzeitig steht angehenden Photovoltaik-Technikern & -Planern im WIFI eine neue Schulungsanlage zur Verfügung.
© WKS Auf dem WIFI-Dach entstehen neuen Photovoltaikanlagen. Damit kann umweltfreundlich Energie generiert werden. Gleichzeitig steht angehenden Photovoltaik-Technikern & -Planern im WIFI eine neue Schulungsanlage zur Verfügung.

Insgesamt liefert die neue Photovoltaikanlage (PV) auf dem WIFI-Dach im Endausbau 230 Kilowatt-Peak (kWp) und 200.000 Kilowattstunden pro Jahr. Damit können 11% des Gesamtenergiebedarfs abgedeckt werden. Die erste Bauetappe soll bis Ende Dezember fertig sein. Die Investitionssumme beträgt 250.000 €. Den Beginn machen die Paneele auf Bauteil B und auf dem Dach des Foyers sowie des Veranstaltungssaales 1, die bereits jetzt im November errichtet werden. In weiterer Folge kommen dann auch Anlagen auf Bauteil C und A hinzu. Auf Bauteil C entsteht zudem noch eine Photovoltaikanlage, welche der Leistung einer häuslichen PV-Anlage entspricht.

PV-Anlage dient auch Schulungszwecken

Diese kleine Anlage speist die Energie ebenfalls direkt in das Gebäude ein und wird bei Bedarf für WIFI-Schulungszwecke im Bereich der Gebäude- und Umwelttechnologie verwendet. „Hier können wir quasi einfach einen Schalter umlegen, um Teilnehmern zu demonstrieren, wie die Anlagen funktionieren und wie sie aufgebaut sind. Sind die Schulungen vorüber, ist das System wieder regulär im Energiemanagement des Gebäudes eingebunden“, erklärt WIFI-Fachbereichsleiter Andreas Langer. Die Schulungsanlage wird 5 bis 6 Kilowatt-Peak an Energie einspeisen.

Zertifizierter Photovoltaik-Techniker & -Planer

Bereits seit 2013 wird vom WIFI Salzburg die Ausbildung zum zertifizierten Photovoltaik-Techniker & -Planer angeboten. Der Lehrgang richtet sich in erster Linie an Elektrotechniker, wird aber auch für Installations- und Gebäudetechniker zunehmend interessanter. „Bis jetzt war es so, dass die Trainer ihr Equipment selbst mitgenommen und im WIFI aufgebaut haben. Nachdem Technik und Ausrüstung aber immer komplexer werden, haben wir die Gelegenheit genutzt, einen Teil der seitens der WK Salzburg in Auftrag gegebenen PV-Anlage auch in die Schulungswerkstätte der Installations- und Gebäudetechnik einzubinden“, schildert Langer und ergänzt: „Zudem können wir mit der neuen Photovoltaik-Schulungsanlage auch unser Portfolio für Installateure, Elektrotechniker und Mechatroniker erweitern und damit auf dem neuesten Stand der Technik unterrichten.“ Der nächste WIFI-Kurs startet am 27. Jänner 2021.

Hervorragende Jobaussichten

Matthias Fischbacher, Firma DAfi
© privat Matthias Fischbacher, Geschäftsführer der DAfi GmbH.
Die beruflichen Aussichten in diesem Bereich sind hervorragend, bestätigt Geschäftsführer Matthias Fischbacher von der DAfi GmbH aus Eben, der mit der Errichtung der PV-Anlage beauftragt wurde. „Es handelt sich um einen spannenden und abwechslungsreichen Beruf, der in Zukunft enorm nachgefragt sein wird. Derzeit suchen wir jedoch noch händeringend nach Fachkräften. Daher ist die Ausbildungsinitiative am WIFI sehr zu begrüßen.“

Auch Robert Sieberer, Geschäftsführer des Planungsbüros e+ engineering in Altenmarkt, spricht von ausgezeichneten Jobaussichten: „Gerade im boomenden Feld der Photovoltaik werden extrem viele Fachkräfte gesucht. Der Bereich wird von den Konsumenten stark nachgefragt, egal ob es um PV-Anlagen, Speichersysteme, E-Tankstellen oder Elektromobilität geht, hier wird sich in den nächsten Jahren einiges tun. Mit der neuen WIFI-Photovoltaik-Schulungsanlage setzt man einen wichtigen Impuls für die Ausbildung. Denn ohne spezialisierte Fachkräfte können wir nicht wirtschaften.“

Gerade im Bereich der Photovoltaikanlagentechnik schreitet der Fortschritt rasch voran. Das Interesse ist auch in Salzburg groß, um z. B. das Eigenheim autark mit Strom zu versorgen oder kostengünstig und umweltfreundlich zu heizen und zu kühlen. „Wir beobachten hier eine Nachfrage auf allen Ebenen. Denn die Menschen sind auf der Suche nach Unabhängigkeit, Sicherheit und wollen sich auch im Bereich der Energie selbst versorgen. Denn sollte mal das Stromnetz ausfallen, hat man seine eigenen Module auf dem Dach“, erzählt Fischbacher. 

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