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Mein WKO

Aus Leidenschaft für die Gesundheit

2006 gegründet, zählt Biogena heute zu den führenden Marken im Bereich Gesundheit und Wohlbefinden. Im SW-Interview gibt Gründer Albert Schmidbauer einen Einblick in die Unternehmensphilosophie seiner „Wissenscompany“ und erklärt, welche Ziele er mit der „Good Health World“ in Koppl verfolgt.

Kunst spielt für den Biogena-Gründer eine wichtige Rolle. Deshalb beschäftigt sich die Unternehmensgruppe im BIOGENA KUNSTFORUM mit aktuellen Fragestellungen an den Schnittstellen zwischen Medizin, Kunst und Natur.
© WKS/Schmidbauer Kunst spielt für den Biogena-Gründer eine wichtige Rolle. Deshalb beschäftigt sich die Unternehmensgruppe im BIOGENA KUNSTFORUM mit aktuellen Fragestellungen an den Schnittstellen zwischen Medizin, Kunst und Natur.

Was hat Sie als Betriebswirt in die Welt der Mikronährstoffe geführt?

Ich durfte im unmittelbaren Freundes- und Familienumfeld miterleben, wie sich Mikronährstoffe extrem positiv auf die Lebensqualität und das Wohlbefinden einzahlen. 

Was meinen Sie mit ­ „einzahlen“?

Ich meine, dass wir bis ins Alter von 40 bis 45 Jahren mit unserem Lifestyle oder der Verwendung von Mikronährstoffen auf eine Art Konto einzahlen und bestimmen, wie es uns mit 70 oder 80 ergehen wird. Deshalb das Wording „einzahlen“, weil es etwas mit Investment in die eigene Gesundheit zu tun hat  – mit Zeit und mit Fokus. Dabei verstehen wir uns als breit aufgestellter Partner: von der Diagnostik bis hin zur Bereitstellung von Mikronährstoffen und zur Wissensvermittlung in unserer Biogena Akademie. 

Sie bezeichnen sich als Wissenscompany. Warum?

Wir verstehen uns nicht nur als „Kapsel-Company“, die Produkte herstellt. Wir arbeiten mit einem Wissenschaftsteam von 30 Köpfen zusammen. Das ist vermutlich das größte in diesem Bereich in Mitteleuropa. Dort wird geforscht, es werden Anwendungsbeobachtungen gemacht und Wissen erzeugt. Jedes unserer Präparate beruht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Kollegen schreiben auch Bücher wie den „Mikronährstoff-Coach“, der in der vierten Auflage auf Amazon ein Bestseller ist. Nirgendwo ist so viel Wissen zum Thema Mikronährstoffe gebündelt wie bei uns. Als Wissenscompany wollen wir Informationen zu den Themen Gesundheit und Wohlbefinden weltweit verbreiten. Dafür stehen wir. Davon kann es nicht genug geben.  

Warum soll ich Mikronährstoffe zu mir nehmen?

Weil 98% der Österreicher einen Mikronährstoffmangel aufweisen. Das belegen die Ergebnisse einer aktuell durchgeführten Studie, an der 1.377 Österreicher aus allen Altersschichten teilgenommen haben. Anhand der Blutwerte wurden Mikronährstoffspiegel gemessen und Parameter zu Lebensqualität, Wohlbefinden, Stress, Schlafqualität u. v. m. erhoben. Die Studie geht aber weit über die Frage eines Mangels hinaus. Regressionsanalysen zeigen, dass es jenen Menschen am allerbesten geht, die richtig gut versorgt sind. Richtig gut heißt, dass sie Bestwerte aufweisen, was Schlaf, Stress usw. betrifft, und auch ein um 30% geringeres Risiko aufweisen, einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden. Wir werden die Ergebnisse im Laufe des Jahres in Buchform präsentieren. Die Ergebnisse werden die Diskussion um das Thema Mikronährstoffe ein für alle Mal verändern. 

Richtig erfolgreich zu sein heißt, zumindest in Teilbereichen die Welt ein wenig besser zu machen.
Albert Schmidbauer, Biogena-Gründer und Künstler

Was braucht es für den Erfolg? 

Es braucht die Summe vieler kleiner, aber konstanter Schritte. Vieles fängt klein an und kann mit viel Mut, Durchhaltevermögen und Kreativität weiterentwickelt werden. Als ich in meinem ersten Biogena Store in Wien im Eröffnungsmonat Juni 2019 nur 1.135 Euro Monatsumsatz gemacht habe, haben mir die meisten Menschen geraten, diesen sofort wieder zu schließen. Wir haben uns aber der Herausforderung gestellt. Heute sind es 17 Stores in Österreich und Deutschland und drei Partnerstores in Moskau, Tirana und Dubai, die rund 30% vom Gesamtumsatz ausmachen. 

Worin liegt der USP Ihrer Marke?

Wir sind die Ärztemarke Nummer eins. Das ist ein Riesenvorteil, weil wir über diese Zusammenarbeit sehr viel Feedback erhalten, das uns hilft, schnell dazuzulernen. Deshalb kommen wir auch schneller voran. In Summe sind es an die 13.000 Ärzte und Therapeuten, mit denen wir kooperieren. Es gibt kein einziges Biogena-Produkt, das nicht aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse entwickelt wurde. Die Produkte orientieren sich am Kundennutzen und werden nach dem Reinsubstanzen-Prinzip hergestellt – völlig ohne unnötige Zusätze und Farbstoffe –, was die überaus hohe Verträglichkeit von 95% nachweist. Das ist die Rückmeldung aus über 50.000 Befragungen. Das führt dazu, dass unsere Produkte immer wieder gekauft werden und unsere Marketingquote unter 4% liegt. 

Welche Ereignisse markieren Ihren Erfolgsweg?

Die Entscheidung, den Kunden direkt zu beliefern, und die Etablierung einer eigenen Produktion, zuerst zusammen mit drei Partnern und nun alleine in Koppl, gehören zu den wirklich entscheidenden Meilensteinen. Die frühe Orientierung hin zum internationalen Markt war auch ein wichtiger Schritt: Aktuell erwirtschaften wir bereits mehr als die Hälfte unseres Umsatzes außerhalb von Österreich und liefern in über 40 Länder. Künftig soll sich der Exportanteil in Richtung 80% plus bewegen. 

Welche Ziele haben Sie sich mit der „Good Health World“ gesetzt?

In Koppl geht es um zwei große Themenfelder: Erstens um die Erhöhung der Produktionskapazität auf 1,5 Milliarden Kapseln pro Jahr. Damit haben wir die Voraussetzung für die internationale Expansion geschaffen. Zweitens wollen wir in der Biogena Good Health World Besucher in die Welt von Gesundheit und Wohlbefinden entführen, ihnen alle unsere Leistungsbereiche von Diagnostics, Wissenschaft und Forschung, Qualitätssicherung und Rohstoffentwicklung bis hin zu digitalen Anwendungen im Gesundheitsbereich präsentieren. Durch die Besucherwelten werden unsere Kunden auch einen Einblick in die Produktion bekommen. 

Was braucht es, um auf Erfolgskurs zu bleiben?

Auf alle Fälle Leidenschaft für das Thema und für das Produkt, Kreativität, Ausdauer, Empathie und die Vision, einen Beitrag zur Gesundheit der Menschen zu leisten. 

Wie erklären Sie sich die weltweit steigende Nachfrage an Mikronährstoffen?

Mit dem steigenden Gesundheitsbewusstsein der Menschen, der teilweise mangelhaften Qualität der Nahrung – Stichwort Fastfood – und vor allem mit der steigenden Lebenserwartung. Durch den demografischen Wandel gibt es mehr ältere Menschen mit erhöhtem Mikronährstoffbedarf. Der Weltmarkt ist aktuell ca. 230 Milliarden Dollar groß. Bis 2030 wird er sich in Richtung 400 Milliarden Dollar entwickeln. Nicht zuletzt geht es High Performern auch um Potenzialentfaltung mit Hilfe von Mikronährstoffen. 

Schmidbauers Bilder aus der Werkserie
© WKS/Schmidbauer Schmidbauers Bilder aus der Werkserie "Hoffnungsschimmer" sind in den internationalen Biogena Stores, in der Biogena Zentrale und in den Biogena Präventions-Zentren ausgestellt.
Schmidbauers Bilder aus der Werkserie „Hoffnungsschimmer“ sind in den internationalen Biogena Stores, in der Biogena Zentrale und in den Biogena Präventions-Zentren ausgestellt.
© WKS/Schmidbauer Schmidbauers Bilder aus der Werkserie „Hoffnungsschimmer“ sind in den internationalen Biogena Stores, in der Biogena Zentrale und in den Biogena Präventions-Zentren ausgestellt.

Welche Idee steckt hinter dem Biogena-Art-Forum?

Ein gesundes Leben ist wie ein vielschichtiges Kunstwerk. Kunst kann stärken, trösten, Mut spenden, erfreuen, glücklich machen – all das kann zu mehr Gesundheit führen. Kunst am Arbeitsplatz inspiriert, macht kreativer und führt zu einer besseren Stimmung. Das ist in der Zwischenzeit auch in Studien nachgewiesen. Grund genug für Biogena, Kunst in unsere Aktivitäten einzubeziehen und in unseren Arbeitsräumen nicht nur für uns, sondern auch für unsere Kunden und Partner zugänglich zu machen und auf sie wirken zu lassen.

Welche Projekte stehen an?

Nach neunjähriger Forschung haben wir in Kooperation mit einem Partner einen sensationellen pflanzlichen Eisenrohstoff entwickelt, der unseren Kunden eine verträgliche Anhebung des Eisenspiegels ermöglicht. Das wird die größte Speerspitze in unserer internationalen Expansion. Fast zwei Milliarden Menschen auf der Welt leiden unter Eisenmangel. Die große Produktion wird in Mondsee erfolgen.  

Wie könnte der Titel Ihrer Erfolgsgeschichte lauten?

„Vom stetigen Wachstum“.

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