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Angebot für Salzburgs Spürnasen wird immer dichter

Mantel an, Schutzbrille auf – und schon kann das Experimentieren in den beliebten „Spürnasenecken“ losgehen! In über 100 derartigen Entdeckerzonen werden Kindergartenkindern erste Grundlagen der Naturwissenschaften vermittelt. Jetzt wird das Erfolgsprojekt in Salzburg auf MINT-Volksschulen ausgeweitet.

Kinder in der Spürnasenecke
© Chris Hofer Entdecken, was Natur, Physik und Technik zu bieten haben: Die Spürnasenecken sind ein einzigartiges Bildungsangebot aus Salzburg.

Mit 86 aus dem Lebensalltag gegriffenen Experimenten ermöglicht es dieses Erfolgsprojekt, dass Kindergartenkinder ihren angeborenen Forscher- und Entdeckerdrang voll ausleben können. Mit einfachen, kindgerechten Experimenten werden Zusammenhänge in der Natur, der Physik und der Technik erklärt.

Von Anfang an unterstützten daher Salzburgs Industriebetriebe und die WKS das Konzept der „Spürnasenecke“, das 2011 in Salzburg seinen Ausgang nahm. „Man kann gar nicht früh genug damit beginnen, Kinder mit Naturwissenschaften und Technik in Kontakt zu bringen“, betont dazu WKS-Direktor Manfred Pammer. Eine frühe technische und naturwissenschaftliche Bildung soll helfen, eine spätere Technikskepsis erst gar nicht entstehen zu lassen.

„Mit der Spürnasenecke werden Neugier und Entdeckerlust gefördert. So können auch Mädchen zu technischen Berufen finden“, erläutert Caroline Neudecker vom Spürnasen-Entwicklerteam den Zweck der immer beliebter werdenden Mini-Forschungslabors.

Spürnasen fördern in ganz Österreich

Bis Ende des Jahres 2022 wird in Salzburg 100 Spürnasenecken geben. Weitere werden folgen. Das Konzept wurde nun im Zuge der Bildungsoffensive der WKÖ sogar auf ganz Österreich ausgeweitet. In fast allen Bundesländern gibt es bereits Entdeckerzonen für die Kleinsten oder sind welche in Planung. Das große Ziel: bis 2030 soll es in jedem Bezirk Österreichs mindestens einen Spürnasenkindergarten geben.

„Aus einer wunderbaren Idee, die ihren Ursprung vor elf Jahren in Salzburg hatte, ist ein tolles Erfolgsprojekt geworden. Wir haben jetzt über 100 Spürnasenecken in Österreich in Betrieb, 30 weitere sind in Vorbereitung – und sogar aus Tschechien, Bayern und Schweden gibt es Anfragen“, zieht WKS-Präsident Peter Buchmüller Bilanz.

Einen großen Anteil am Erfolg der Spürnasen-Initiative hat die aktive Unterstützung durch die Sparte Industrie der WKS seit 2011. Seit 2017 gibt es dafür auch eine Landesförderung, wobei die Sparte Industrie die Projektkoordination übernommen hat. „Wir machen die MINT-Förderung konkret“, erklärt Projektkoordinatorin Monika Santner. „Wir helfen immer wieder den Gemeinden bei der Sponsorensuche und bei der Förderabwicklung.“

Mädchen mit Roboter
© Heimo Spindler Über 100 Spürnasenecken gibt es bereits in Österreich. Weitere „Entdeckerzonen“ werden folgen. Nachfrage danach gibt es sogar aus anderen EU-Ländern.

Mehr MINT in den Volksschulen

Jetzt macht die MINT-Initiative einen weiteren großen Schritt nach vorne: Im Projekt „Spürnasen Primary“ sollen in jenen Gemeinden, in denen MINT-Mittelschulen geplant sind (Bergheim, Bürmoos, Eugendorf, Golling, Köstendorf, Mittersill), auch die Volksschulen ein MINT-Bildungsangebot erhalten. Bei Spürnasen Primary steht ein vierjähriger Lehrplan der Primarstufe, in den MINT-Inhalte integriert sind, dahinter. Ein fahrbares Möbel mit Experimenten und Materialien und bestückt mit Technik-Elementen soll es den Lehrkräften in Kombination mit einer App so einfach wie nur möglich machen, mehr MINT-Inhalte in den Unterricht zu integrieren.

Finanziert wurde das „Primary-Konzept“ von der WKS, der Sparte Industrie und dem W&H Dentalwerk. Im Herbst 2022 soll es losgehen. Salzburg wäre dann das erste Bundesland, das von den Kindergärten über Volksschulen bis zu den MINT-Mittelschulen eine durchgängiges MINT-Angebot vorweisen kann.

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