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Wienerberger übernimmt Kärntner Ziegelwerk Brenner

Der börsennotierte Wienerberger-Konzern setzt seinen Expansionskurs mit der Übernahme eines Ziegelwerks in Kärnten fort. Mit dem Kauf des Hintermauerziegelwerks Brenner in St. Andrä (Bezirk Wolfsberg) bekenne man sich zum Heimatmarkt und stärke die Präsenz im Süden Österreichs, teilte der weltgrößte Ziegelproduzent am Dienstag in einer Aussendung mit.

Das Ziegelwerk erwirtschaftete im Vorjahr einen Umsatz von knapp neun Millionen Euro und hat eine Gesamtkapazität von 98 Millionen NF (=Standardformat für Ziegeleinheiten). Für die Weiterführung des Betriebs werden mehr als 30 Mitarbeiter übernommen. "Österreich ist unser Heimatmarkt und der siebtgrößte Ziegelmarkt innerhalb der Wienerberger Gruppe", betonte Vorstandsvorsitzender Heimo Scheuch

Die Übernahme gebe Wienerberger die Möglichkeit, die wachsende Nachfrage nach natürlichen Baustoffen wie dem Ziegel "in diesem Teil Österreichs besser zu bedienen". In Kärnten, dem Heimatbundesland von Firmenchef Scheuch, hatte das Unternehmen bisher kein Werk.

Zum Kaufpreis wollte das Unternehmen nichts mitteilen. Die Transaktion muss noch mit der Kartellbehörde genehmigt werden. Wienerberger hat erst im August die Übernahme der belgischen Preflex-Gruppe übernommen, die 2016 einen Umsatz von 33 Mio. Euro mit Elektroinstallationsrohren erwirtschaftet habe.nd der Strategie, "jene Geschäftsbereiche weiterzuentwickeln, in denen wir ein hohes Wertschöpfungspotenzial sehen."