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Trübung des Weltwirtschaftsklimas trotz intakten Aufschwungs

© APA (dpa) Folgen der Finanz- und Euro-Krise zeigen sich trotz Aufschwung

Das Weltwirtschaftsklima hat sich im zweiten Quartal eingetrübt. Das Barometer fiel um 9,5 auf 16,5 Punkte, wie das Münchner Ifo-Institut am Dienstag zu seiner Umfrage unter 1.155 Experten aus 120 Ländern mitteilte. Diese bewerten die Wirtschaftslage zwar unverändert als günstig, doch sind ihre Erwartungen deutlich weniger optimistisch als noch zu Jahresbeginn.

"Der Aufschwung der Weltkonjunktur bleibt weiter intakt, jedoch schwächt er sich ab", sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Das Wirtschaftsklima verschlechterte sich nahezu in allen Regionen.

"Sowohl die Beurteilung der aktuellen Lage als auch die Erwartungen fallen in den USA deutlich", hieß es. In der Europäischen Union, in Lateinamerika, im Nahen Osten und in Nordafrika sinken die Erwartungen ebenfalls, während die Lage positiver gesehen wird. Auch in den asiatischen Schwellen- und Entwicklungsländern trübten sich die Erwartungen ein, während die Lage wenig verändert bewertet wird.

Die Experten erwarten ein deutlich schwächeres Wachstum des Welthandels - auch weil sie mit stärkeren Handelsbarrieren rechnen. Das weltweite Bruttoinlandsprodukt wird nach ihren Prognosen in diesem Jahr um 3,9 Prozent zulegen.