th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Österreichs Energieverbrauch seit 2006 leicht rückläufig

© APA (dpa) Österreich liegt im EU-Vergleich zurück

Österreichs Bruttoinlandsenergieverbrauch ist seit 2006 um 1,1 Prozent zurückgegangen. Verglichen mit dem EU-weiten Energieverbrauch fällt Österreich damit ab. Wie aus Daten des EU-Statistikamtes Eurostat vom Montag hervorgeht, war der Energieverbrauch im Zeitraum 2006 bis 2016 in der gesamten EU nämlich um 10,8 Prozent rückläufig. Mit Estland und Polen meldeten zwei EU-Staaten einen Zuwachs.

Laut Eurostat war die EU 2016 beim Primärenergieverbrauch vier Prozent von ihrem Energieeffizienzziel entfernt. Die EU hat sich durch ihr Energieeffizienzziel verpflichtet, ihren Verbrauch gegenüber den für 2020 prognostizierten Werten um 20 Prozent zu senken. Dies bedeutet für 2020 einen Primärenergieverbrauch von höchstens 1.483 Mio. Tonnen Rohöleinheiten und einen Endenergieverbrauch von höchstens 1.086 Mio. Tonnen Rohöleinheiten. Tatsächlich lag der Primärenergieverbrauch der EU 2016 bei 1.543 Mio. Tonnen, der Endenergieverbrauch bei 1.108 Mio. Tonnen.

Während der Energieverbrauch zwischen 1996 und 2006 in fast allen EU-Staaten zunahm, meldeten zwischen 2006 und 2016 nur zwei EU-Staaten einen Zuwachs, nämlich Estland und Polen. Die größten Rückgänge ihres Energieverbrauchs verzeichneten Griechenland (23,6 Prozent), Malta (22,5 Prozent) und Rumänien (20,2 Prozent).