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Österreichs BIP schnellt in EU-Herbstprognose 2017 nach oben

© APA (dpa) EU-weit gute Zahlen, auch Österreichs Wirtschaft boomt

Die Herbstprognose der EU-Kommission sagt Österreich für 2017 einen Sprung der Wirtschaftsleistung von 1,5 Prozent im Vorjahr auf ein Plus von nunmehr 2,6 Prozent voraus. Die Erholung wird auch 2018 anhalten - wobei die Steigerung des BIP dann laut Prognose vom Donnerstag 2,4 Prozent betragen soll.

Auch das Budgetdefizit verbessert sich für die Alpenrepublik stetig. Nach einem Minus von 1,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im laufenden Jahr soll es bis 2019 auf 0,6 Prozent sinken. Die Staatsschulden sinken ebenfalls kontinuierlich.

Die Inflation für Österreich wird laut Herbstprognose im laufenden Jahr auf 2,0 Prozent steigen - nach 1,0 Prozent 2016. Bei der Arbeitslosigkeit verbessert sich die Lage gleichfalls. Nach 6,0 Prozent im Vorjahr geht die Arbeitslosigkeit auf 5,6 Prozent 2017 zurück.

Für die EU weist die Herbstprognose das höchste Wirtschaftswachstum seit zehn Jahren aus. Demnach soll das BIP 2017 in der EU um 2,3 Prozent steigen. In der Eurozone wird ein Plus von 2,2 Prozent erwartet. 2018 soll die positive Entwicklung anhalten. Allerdings profitieren nicht alle Staaten davon. Vier EU-Länder - Großbritannien, Irland, Spanien und Schweden - müssen Einbußen hinnehmen.

Die EU-Kommission hält sich trotz der positiven Daten mit Jubelmeldungen zurück. Der Vizepräsident der EU-Kommission Valdis Dombrovskis sagte am Donnerstag in Brüssel, die Wirtschaft entwickle sich insgesamt gut. Doch gebe es erhebliche Unterschiede zwischen den Staaten.

EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici meinte, nach fünf Jahren moderater Erholung gebe es nun eine Beschleunigung des Wachstums. Gute Nachrichten seien an vielen Fronten zu vermelden.

Die Kommission erklärte ferner, dass das Wachstum die Erwartungen übertroffen habe. Auch die sinkende Arbeitslosigkeit habe dazu beigetragen, dass die Wirtschaft im heurigen Jahr "viel stärker gewachsen ist als erwartet". Dombrovskis betonte, es müsse weiterhin auf ein nachhaltiges und inklusives Wachstum gesetzt werden.