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Neuer Chef für UNIQA - Svoboda folgt Finanzminister Löger

© APA Svoboda war bisher Finanz- und Risikovorstand der UNIQA

Der bisherige Chef der UNIQA Österreich, Hartwig Löger, ist neuer Finanzminister - nun hat UNIQA den neuen Vorstandsvorsitzenden ihrer größten Tochtergesellschaft bekanntgegeben. Kurt Svoboda, bereits jetzt Finanz- und Risikovorstand der UNIQA Österreich und der Konzernmutter UNIQA Insurance Group, wird neuer Vorstandsvorsitzender der UNIQA Österreich, teilte die Versicherung am Montag mit.

Er wird unverändert für Finanzen und Risiko zuständig sein und bleibt auch Finanzvorstand im Konzern. Neu in den UNIQA-Österreich-Vorstand zieht Peter Humer ein, er übernimmt die Vertriebsagenden und bleibt weiterhin UNIQA-Landesdirektor für Salzburg. Die Verantwortung für den Bankenvertrieb hat unverändert Klaus Pekarek.

"Mit der neuen Vorstandsstruktur von UNIQA Österreich, der mit Abstand größten operativen Gesellschaft unserer Gruppe, verbinden wir Kontinuität und Zukunftsorientierung", so UNIQA-Konzernchef Andreas Brandstetter in der heutigen Mitteilung.

Der Vorstand der UNIQA Österreich besteht künftig aus folgenden Personen: Kurt Svoboda (CEO, Finanzen und Risiko), Alexander Bockelmann (Digitalisierung; ab 1.1.2018), Peter Eichler (Personenversicherung), Peter Humer (Vertrieb exklusive Bankenvertrieb), Andreas Kößl (Sachversicherung), Erik Leyers (Operations & IT), Klaus Pekarek (Bankenvertrieb) und Sabine Usaty- Seewald (Kunde und Markt; ab 1.1.2018). Die UNIQA Österreich hat rund 3,5 Millionen Kunden und ist derzeit die größte Einzelversicherungsgesellschaft in Österreich.

Der 1971 in Linz geborene Humer hat Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftswissenschaften an der Linzer Kepler Universität studiert und seine berufliche Karriere bei UNIQA in der Landesdirektion Oberösterreich gestartet. Seit 2009 leitet er die UNIQA Landesdirektion in Salzburg. Von 2008 bis zur Verschmelzung mit UNIQA Österreich im Jahr 2016 war er auch Vorstand der Salzburger Landes-Versicherung.