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Industrie weiter auf kräftigem Wachstumskurs

© APA Heimische Betriebe weiteten im April Produktion stärker aus

Die heimische Industrie war auch im April auf kräftigem Wachstumskurs, zeigt der Bank-Austria-Einkaufsmanagerindex. Die Industriekonjunktur habe in Österreich weiter mehr Schwung als im Euroraum. Einige Teilergebnisse würden aber "auf eine bevorstehende Verlangsamung der Industriekonjunktur hinweisen", schreibt UniCredit-Bank-Austria-Chefökonom Stefan Bruckbauer in einer Aussendung.

Die heimischen Betriebe haben im April die Produktion stärker ausgeweitet und mehr Personal eingestellt als im März. Dennoch verliere das Neugeschäft spürbar an Schwung. Vor allem die Nachfrage aus dem Ausland habe nachgelassen. "Die Auftragspolster steigen aber weiterhin, wenn auch mit geringerem Tempo als in den vergangenen eineinhalb Jahren", meint UniCredit-Bank-Austria-Ökonom Walter Pudschedl.

Die Dynamik wirkt sich sehr positiv auf die Beschäftigung aus. Das Tempo des Beschäftigungsaufbaus hat im April sogar spürbar zugelegt. "Im ersten Jahresdrittel ist die Beschäftigung in der österreichischen Sachgüterindustrie um mehr als 3,5 Prozent auf über 600.000 gestiegen. Die Arbeitslosenquote nahm deutlich auf durchschnittlich nur noch 4,2 Prozent ab", so Pudschedl. In der Gesamtwirtschaft liege die Arbeitslosenrate mit 8,5 Prozent rund doppelt so hoch wie in der Industrie.

Der Höhepunkt der Industriekonjunktur sei inzwischen überschritten, trotz Verlangsamung sei aber weiter mit kräftigen Produktionszuwächsen zu rechnen, heißt es im Einkaufsmanagerindex. Die österreichischen Industriebetriebe seien in Summe weiter sehr optimistisch. Die Bank Austria erwarte für 2018 einen Anstieg der Industrieproduktion um rund 4,5 Prozent und damit dank des starken Jahresbeginns sogar geringfügig mehr als im Vorjahr, meint Bruckbauer.