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IWF warnt Großbritannien vor Brexit ohne Deal

© APA (AFP) Lagarde warnt Briten vor "hartem" Ausstieg

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat eine Verständigung auf einen Brexit-Deal zwischen Großbritannien und der EU dringend eingefordert. Sollte eine Einigung nicht gelingen, dürfte die britische Wirtschaft schrumpfen, das Pfund fallen und das Staatsdefizit steigen, sagte IWF-Chefin Christine Lagarde am Montag in London.

Im Fall eines Deals werde das Bruttoinlandsprodukt laut IWF-Berechnungen in diesem und im nächsten Jahr um rund 1,5 Prozent zulegen. "Ein ungeordneter Abschied würde zu einem viel schlechteren Ergebnis führen."

Großbritannien will zum 29. März 2019 aus der EU austreten. Die Verhandlungen über die Scheidungsdetails sind allerdings zuletzt in Stocken geraten. Der britische Finanzminister Philip Hammond äußerte sich zuversichtlich, dass ein Deal im Herbst gelingen werde. Ein Scheitern sei aber nicht unmöglich.

Vor allem der Status der Grenze zwischen dem britischen Nordirland und dem EU-Mitglied Irland ist umstritten. In Großbritannien wurden zuletzt Warnungen vor den Folgen eines Brexit ohne Abkommen mit der EU laut. Davor fürchtet sich insbesondere die Wirtschaft auf der Insel.