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Haushaltseinkommen in EU seit 2001 um 18 Prozent gestiegen

© APA (Helmut Fohringer) Positive Entwicklung in vielen Ländern, aber auch Ausreißer nach unten

Das reale Haushaltseinkommen in der EU ist von 2001 bis 2017 jährlich um durchschnittlich 1,077 Prozent gewachsen. Über die 17 Jahre war das eine Zunahme um 18,31 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor. Österreich lag mit einer Gesamtzunahme von rund 9 Prozent (jährlich 0,56 Prozent zwischen 2001 und 2016; 2017 liegt nicht vor) deutlich unter dem EU-Durchschnitt.

Am stärksten haben die realen Haushaltseinkommen in Rumänien zugenommen. Von 2001 bis 2015 wurde dort eine Zunahme um 119,08 Prozent verzeichnet, was einer jährlichen Erhöhung von 7,94 Prozent entspricht.

Auf der anderen Seite musste Griechenland das stärkste Minus hinnehmen. Von 2001 bis 2016 waren es insgesamt rund 9 Prozent weniger an Haushaltseinkommen - ein jährlicher Rückgang von 0,56 Prozent.

Auch die italienischen Haushalte erlitten Einbußen. Von 2001 bis 2017 waren es insgesamt 4,51 Prozent weniger an Haushaltseinkommen - ein jährlicher Schwund von 0,265 Prozent.

Die Wirtschaftslokomotive Deutschland kam von 2001 bis 2016 auf ein Gesamtplus von 16,32 Prozent - ein jährlicher Zuwachs von 1,02 Prozent.

Die Daten von Eurostat beinhalten die jeweilige Einrechnung der Inflationsrate. Die einzelnen Jahreszahlen zeigen auch deutlich die Auswirkungen der Finanzkrise. So gab es in der EU von 2001 bis 2009 einen Anstieg von 15,11 Prozent. In der Finanzkrise 2009 bis 2013 wurde dann ein Rückgang von 2,67 Prozent verzeichnet und danach bis 2017 wieder ein Aufschwung um 5,87 Prozent.