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Griechenland verlässt Rettungsschirm

© APA/dpa (Archiv) Das dritte Kreditprogramm des Euro-Rettungsschirms endet am Montag

Das hoch verschuldete Griechenland muss erstmals seit mehr als acht Jahren ohne internationale Finanzhilfen auskommen. Das dritte Kreditprogramm des Euro-Rettungsschirms ESM für Athen endet am Montag. In Athen sind keine größeren Feierlichkeiten dazu geplant. Mit Spannung wird jedoch eine Rede des griechischen Regierungschefs Alexis Tsipras erwartet.

Griechenland hatte seit 2010 angesichts einer drohenden Staatspleite Darlehen von den Euro-Partnern und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) erhalten. Insgesamt flossen dem ESM zufolge rund 289 Milliarden Euro nach Athen - im Gegenzug für harsche Spar- und Reformmaßnahmen, darunter erhebliche Lohn- und Pensionskürzungen. Damit konnte ein Ausstieg Griechenlands aus der Eurozone verhindert werden.

Ob die griechische Krise tatsächlich vorbei ist, muss noch von den Geldmärkten in den kommenden Monaten bewertet werden. Zur Sicherheit hat Athen ein Kapitalpuffer von 24 Milliarden Euro. Damit kann sich Griechenland für die nächsten zwei Jahre finanzieren, egal wie hoch die Zinsen für die zehnjährigen Anleihen sein werden.