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Adidas knackte Marke von 20 Milliarden Euro Umsatz

© APA (AFP) 400 Millionen Paar Turnschuhe wurden verkauft

Der weltweit zweitgrößte Sportartikelhersteller Adidas hat im abgelaufenen Jahr zum ersten Mal mehr als 20 Mrd. Euro umgesetzt. "Es ist ein Jahr, das für Adidas sehr, sehr gut wird", sagte Vorstandschef Kasper Rorsted am Mittwoch bei einer Asien-Konferenz des "Handelsblatts" in Düsseldorf. Der Umsatz sei um 15 bis 20 Prozent gestiegen.

Damit käme Adidas - Währungseffekte ausgenommen - auf 21,2 bis 22,2 (2016 bereinigt um verkaufte Töchter: 18,5) Mrd. Euro Umsatz. Analysten erwarten im Schnitt 21,3 Mrd. Euro. Im November hatte der deutsche Konzern einen währungsbereinigten Zuwachs von 17 bis 19 Prozent in Aussicht gestellt.

Genaue Zahlen will Adidas am 14. März in Herzogenaurach nennen. Der Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft sollte 2017 früheren Angaben zufolge sogar um 26 bis 28 Prozent steigen. "Wir werden über 400 Millionen Turnschuhe verkauft haben", sagte Rorsted. Die Adidas-Aktie war am Mittwoch größter Kursgewinner im Leitindex Dax mit einem Plus von einem Prozent.

Der ehemalige Henkel-Chef, der seit knapp eineinhalb Jahren an der Spitze von Adidas steht, hat zwei Erfolgsfaktoren für die Entwicklung ausgemacht: "Wir haben Fortschritte gemacht in zwei Bereichen: China und Digital." China biete ein riesiges Potenzial, sagte Rorsted. Das Reich der Mitte macht inzwischen zehn Prozent des weltweiten Sportartikelmarktes aus, 2013 waren es erst acht Prozent.

In den ersten neun Monaten 2017 hatte Adidas den Umsatz dort um 30 Prozent ausgebaut. Im gesamten Jahr dürfte der Konzern in China allein 3,6 Mrd. Euro erwirtschaftet haben, den Großteil davon über reine Adidas-Läden, die direkt beliefert und von Franchise-Partnern geführt werden. Daher sei China auch der profitabelste Markt für Adidas weltweit. Von Shanghai aus lenkt der Konzern das Geschäft in ganz Asien und Australien.