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„women only“: Frau in der Wirtschaft auf Marktsondierungsreise in Mailand

WKÖ-Vizepräsidentin und FiW-Bundesvorsitzende Schultz unterstützt Unternehmerinnen beim Schritt in den Export – Italien ist Österreichs zweitgrößter Wirtschaftspartner 

VP Schultz, WD Hager, GK Mantl
© WKÖ (v.r.n.l.) Welcome und Begrüßung der Delegation - Martha Schultz, Vizepräsidentin WKÖ und Bundesvorsitzende FiW, Gudrun Hager, österreichische Wirtschaftsdelegierte in Mailand, Clemens Mantl, österreichischer Generalkonsul in Mailand

"Women only“ hieß es auch diesmal wieder bei der von Frau in der Wirtschaft (FiW) initiierten fünften WKÖ-Wirtschaftsreise für Unternehmerinnen Mitte Oktober nach Mailand. „Wir begleiten mit diesem besonderen Projekt speziell Unternehmerinnen beim Weg in den Export, zeigen ihnen gute Marktchancen vor Ort auf, vernetzen und ermutigen sie. Die österreichische Wirtschaft ist stark exportorientiert. Mir ist wichtig, dass hier auch Frauen ihre Chancen nutzen“, betonte Martha Schultz, WKÖ-Vizepräsidentin und FiW-Bundesvorsitzende, anlässlich der von der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) organisierten „rein weiblichen“ Marktsondierungsreise nach Italien.  

Mit Unterstützung des AußenwirtschaftsCenter Mailand der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA bot Frau in der Wirtschaft den mehr als 40 Unternehmerinnen aus ganz Österreich ein breit gefächertes, hochkarätiges Programm. Mailand steht für Kreativität, Design, Mode und Lifestyle und zeigt sich innovativ - auch im internationalen Vergleich. Im Fokus der Marktsondierungsreise standen exklusive Besuche bei Top-Unternehmen aus der Möbel-, Design-, Kultur-, Lifestyle- und Modebranche sowie der Austausch mit Stakeholdern der italienischen "Women in Business“ Community. 

Schultz: Österreichs Wirtschaft wird immer weiblicher

Österreichs Wirtschaft wird immer weiblicher - die 135.000 Unternehmerinnen sind eine treibende Kraft und leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die heimische Wirtschaft. Bereits mehr als jedes dritte Unternehmen wurde 2021 von einer Frau geleitet (38,6 %) und auch die Zahl der weiblichen Gründerinnen stieg in den vergangenen Jahren stetig an und lag im Vorjahr bei einem Anteil von 45,1 %. "Diese wirtschaftliche Realität muss sich auch beim Schritt über die Grenzen widerspiegeln. Denn wir sind ein exportorientiertes Land und es ist mir ein großes Anliegen, dass unsere Unternehmerinnen die Chancen jenseits der österreichischen Grenzen kennen und nutzen“, sagte Schultz. 

Nach coronabedingtem Einbruch: Außenhandel mit Italien wieder auf Erfolgsspur

Italien zählt zu den größten Volkswirtschaften der Welt und verfügt über einen enormen und kaufkräftigen Binnenmarkt mit knapp 60 Mio. Einwohnern, der vor allem aufgrund der geographischen Nähe österreichischen Anbietern zugutekommt. Die Intensität der bilateralen Handelsbeziehungen ist mit den Regionen Norditaliens besonders hoch: Rund 80 % des Warenaustausches erfolgt mit den sechs wirtschaftlich starken norditalienischen Regionen Lombardei, Venetien, Trentino-Südtirol, Emilia Romagna, Piemont und Friaul-Julisch Venetien. Rund 30 % aller österreichischen Exporte nach Italien gehen in die Lombardei. 

Gudrun Hager, WKÖ-Wirtschaftsdelegierte in Mailand unterstrich: "Tausende österreichische Unternehmen punkten in Italien, unserem zweitgrößten Handelspartner weltweit, mit innovativen und hochtechnologischen Angeboten. Eine Vorreiterrolle spielt die Lombardei, wirtschaftliches Powerhouse des "bel paese“ und eine der stärksten Regionen Europas. Nicht nur als Exportdestination, sondern auch als Beschaffungsmarkt steht die Lombardei in Italien an vorderster Stelle: im Jahr 2021 legte unser bilateraler Warenhandel in beide Richtungen um über 30 % auf 6,26 Mrd. EUR zu und die Dynamik setzte sich auch im ersten Halbjahr 2022 fort. Gerade in Krisenzeiten bewähren sich starke, verlässliche Nachbarschaften, wir sehen dies in einer Rekordzahl an heimischen Firmen, die wir als AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA in Italien unterstützen.“ 

Nach einem coronabedingten Einbruch im Krisenjahr 2020 legte Österreichs Außenhandel mit Italien im Gesamtjahr 2021 eine beachtliche Aufholjagd hin. Mit einem Rekord-Handelsvolumen von über 22, 8 Mrd. Euro hat Italien im Jahr 2021 seinen Rang als Österreichs zweitwichtigster Wirtschaftspartner (Importe und Exporte) hinter Deutschland behauptet. Bei den Warenexporten hat Italien im Jahr 2021 die USA als zweitwichtigsten Exportmarkt überholt.  

Auch im 1. Halbjahr 2022 setzt sich die positive Dynamik in den Handelsbeziehungen fort: Exporte nach Italien verzeichnen ein Plus von 25,6 %, Importe sind um 18,5 % gestiegen.

Zu den wichtigsten Exporten "Made in Austria“ zählen Holz und Waren daraus, Eisen, Stahl und diverse Metalle sowie Maschinenbauerzeugnisse, Kessel und mechanische Geräte. Die stärksten Importgüter waren ebenso Maschinenbauerzeugnisse, Kessel und mechanische Geräte, KFZ, Traktoren, Motor- und Fahrräder sowie Eisen und Stahl. Beliebt sind in Österreich auch "Made in Italy“-Produkte, wie Nahrungsmittel, Kleidung und Schuhe. 

Gute Chancen für rot-weiß-rote Unternehmen am italienischen Markt

"Dank unseres guten Qualitätsimages und der stark differenzierten Waren- und Dienstleistungspalette, die Österreichs Unternehmen anbieten können, bestehen grundsätzlich in allen Segmenten positive Aussichten für heimische Unternehmen, den großen Nachbarmarkt Italien erfolgreich zu bearbeiten“, betont Martha Schultz

Die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA unterstützt vor Ort mit einem umfassenden Serviceprogramm inklusive Innovations- und Kreativschwerpunkt. Stark nachgefragt sind in Italien Technologien im Bereich Industrie 4.0/Digitalisierung und neue Materialien. Auch Investitionen im Tourismus-, Sport-, und Freizeitbereich sind interessante Absatzmöglichkeiten für österreichische Zulieferer. Der Bereich Infrastruktur eröffnet Chancen, Umwelttechnologien bleiben gefragt. Der Kreativsektor ist ein Stärkefeld der italienischen Wirtschaft mit einer Vielzahl an Kooperationschancen. Bei der Modernisierung der öffentlichen Verwaltung und des Gesundheitswesens bieten sich interessante Möglichkeiten für österreichische ICT-Unternehmen in den Bereichen E-Government und E-Health. Daneben bleiben Lebensmittel "Made in Austria“ ein Dauerbrenner.

Unternehmensbesichtigungen: 

  • EXPLORE THE WORLD OF EATALY
    Eataly, gegründet 2010 in Turin und Kooperationspartner von Slow Food, ist einer der größten Vertreiber von italienischen Konsumgütern und Esskultur weltweit. In spezialisierten Supermärkten werden eine Vielfalt an Lebensmitteln und Produkten angeboten, Restaurants, Speise- und Getränketheken sowie Kochschulen runden das vielfältige Angebot ab. Das Mailänder Eataly wurde 2014 in Teatro Smeraldo, im Viertel Garibaldi, eröffnet.  
  • WERKSTÄTTEN DES TEATRO ALLA SCALA
    Die Werkstätten des weltberühmten Teatro alla Scala befinden sich in einem ehemaligen Industriegebäude des Stahlwerks Ansaldo in Mailand. Sie sind Schauplatz der Gestaltung der handwerklichen Arbeiten für die Bühnenausstattungen (Bühnenbild, Bildhauerei, Schreinerei und Schneiderei).  
  • VIA DURINI – THE HEART OF DESIGN
    Besichtigung des Showroom Porro und Austausch mit Frau Maria Porro, Präsidentin des "Salone del Mobile“, der Weltleitmesse für Möbel, Design und Innovation in Mailand und Communication Director von Porro Spa.  
  • GALLERIA CAMPARI
    Der Konzern Campari wurde 1860 in Mailand gegründet und zählt zu den weltweiten Top-Unternehmen seiner Branche. Der Konzern hat auch während der Krise seine Geschäftsaktivitäten erfolgreich erweitert und ist mittlerweile in 160 Ländern tätig.  
  • CASSINA SPA
    Cassina ist ein Produktionsunternehmen, das sich auf die Herstellung hochwertiger Designermöbel spezialisiert hat. Es wurde 1927 von Cesare und Umberto Cassina in Meda gegründet und führte in Italien, in den 50-er Jahren, das Industriedesign nach einer nie dagewesenen Logik ein, die den Übergang der handwerklichen Produktion zur Serienfertigung einläutete. Mit einem Ansatz der Forschung und Innovation verbindet Cassina Technologie mit Handwerkskunst, die eine lange Tradition hat.  
  • WKS BY CIFRA
    Cifra wurde Ende der 70er Jahre in Verano Brianza gegründet, steht international als „Warp Knit Centre of Excellence“ für Innovation, Flexibilität, starke Produktionskapazität und Know-how. Die Firma ist auf die Herstellung von Kleidungsstücken für Eigenmarken mit einer exklusiven Technologie spezialisiert.
Frau in der Wirtschaft (FiW) In der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) ist ein starkes Netzwerk für selbstständige Frauen – von der Kleinstunternehmerin bis zur Topmanagerin. FiW vertritt die Interessen von über 135.000 österreichischen Unternehmerinnen und unterstützt mit umfassendem Service unternehmerischen Erfolg.
Website | Frau in der Wirtschaft

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