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WKÖ-Wirtschaftsparlament: Vizepräsident Schenz präsentierte Rechnungsabschluss 2021

WKÖ-Rechnungsabschluss 2021 spiegelt Erholung der Wirtschaft im Vorjahr wider - WKÖ konnte den Bilanzverlust des Jahres 2020 zum großen Teil wieder ausgleichen

WKÖ-Vizepräsident Richard Schenz beim Wirtschaftsparlament im Juni 2022
© WKÖ/Marek Knopp

Vor dem höchsten Gremium der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), dem Wirtschaftsparlament, hat WKÖ-Vizepräsident und Finanzreferent Richard Schenz, heute, Donnerstag, den Rechnungsabschluss 2021 der WKÖ präsentiert. Die österreichische Wirtschaft hat sich im vergangenen Jahr deutlich schneller erholt als ursprünglich zu erwarten war. Das spiegelt sich auch im Rechnungsabschluss 2021 wider. „Die Wirtschaftsprognosen für das Jahr 2021, auf denen der Voranschlag 2021 der WKÖ basiert, waren anfangs sehr verhalten. Tatsächlich war das vergangene Jahr gesamtwirtschaftlich aber von einem deutlichen Aufholprozess geprägt. Zudem haben auch die umfangreichen Corona-Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung, für die wir uns als Wirtschaftskammer intensiv eingesetzt haben, in vielen Bereichen zu einer wesentlich schnelleren Erholung der Konjunktur beigetragen“, so Schenz.

Kammerumlagen gestiegen

Die Einnahmen aus Kammerumlagen stiegen im vergangenen Jahr gegenüber 2020 wieder an. Zugleich mussten die Covid-19-bedingten, außerordentlichen Aufwendungen des Jahres 2020 entgegen der Erst-Annahme nicht ausgedehnt werden, sondern konnten zurückgenommen werden. Damit konnte die WKÖ den Bilanzverlust des Vorjahres im Jahr 2021 zum großen Teil wieder ausgleichen.

Die Wirtschaftskammer Österreich finanziert sich aus den Kammerumlagen, die 2021 insgesamt 236,2 Millionen Euro betrugen. Das sind um 28,4 Millionen Euro bzw. 13,7 Prozent mehr als 2020. Die Einnahmen aus der Kammerumlage 1 betrugen 92,9 Millionen Euro, jene aus der Kammerumlage 2 lagen bei 143,3 Millionen.

Waren- und Leistungserlöse noch unter Vorkrisenniveau

Die Waren- und Leistungserlöse konnten mit 9,8 Millionen Euro auch 2021 bei weitem nicht an das Vorkrisenniveau anschließen, da vor allem Messen und Veranstaltungen nicht im geplanten Ausmaß stattfinden konnten. Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen von 35,4 Millionen Euro handelt es sich vorwiegend um Refundierungen für Projekte und Kostenersätze, denen entsprechende Aufwendungen gegenüberstehen.

Der Personalaufwand (inkl. Altersversorgung) belief sich im Vorjahr auf 136,8 Millionen Euro, womit das Budget exakt eingehalten wurde. Die Sachaufwendungen betrugen insgesamt 122 Millionen Euro und lagen damit unter dem Voranschlag.

22,6 Millionen Euro Betriebserfolg

Der Betriebserfolg liegt bei 22,6 Millionen Euro, hinzu kommt der Finanzerfolg von rund 1,2 Millionen, wodurch sich ein Ergebnis vor Steuern von 23,7 Millionen Euro ergibt. Nach Berücksichtigung der Kapitalertragsteuer ergibt sich ein Ergebnis nach Steuern von 23,5 Millionen Euro. Die Rücklagenbewegungen in Höhe von 21 Millionen Euro inkludieren eine Zuweisung an die Gebäuderücklage für Auslandsobjekte in Höhe von 16 Millionen Euro, die insbesondere der Vorsorge für allfällige Ankäufe und Sanierungen von Liegenschaften für die AußenwirtschaftsCenter dient. Es verbleibt ein Bilanzgewinn von 2,5 Millionen Euro, der der Ausgleichszulage zugewiesen wird.

Der Rechnungsabschluss 2021 der Wirtschaftskammer Österreich wurde vom Wirtschaftsparlament mit großer Stimmenmehrheit beschlossen. 

(PWK291/JHR)

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