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WKÖ-Trefelik: Heimischer Handel braucht bei Energiekosten für 2023 rasch Planungssicherheit

Kosten steigen, Kund:innen sparen: Handelsbetriebe durch Krisen doppelt getroffen, sie brauchen daher Entlastung, die tatsächlich ankommt

Bekleidungshandel
© wkö

"Der Handel ist durch die multiplen Kosten, die uns seit fast drei Jahren heimsuchen, doppelt betroffen: Die Betriebe spüren nicht nur die Energiekrise, sondern auch, dass die Kund:innen sparen müssen. Das kann auch das Weihnachtsgeschäft nicht wettmachen, wo sich doch die betriebswirtschaftliche Situation aufgrund der gestiegenen Kosten enorm verschärft hat“, sagt Rainer Trefelik, Obmann der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Für ihn steht daher fest: Für 2023 muss es mehr Planungssicherheit bei den Energiekosten geben. 

"Das heißt, solange es keine gemeinsame Lösung auf EU-Ebene gibt, brauchen wir auf nationaler Ebene einen Energiehilfen, die auch wirklich bei den Betrieben ankommen. Die Regierung muss hier so rasch wie möglich handeln“, fordert Trefelik. Dazu müsse der EU-Beihilfenrahmen maximal ausgeschöpft werden. Denn die Energieintensität ist auf EU-Ebene bei einigen Förderstufen keineswegs Voraussetzung. 

"Es darf nicht noch einmal halbherzige Lösungen geben, sondern wir brauchen Maßnahmen, die eine lückenlose Entlastung bis mindestens Ende 2023 bringen. Der Handel ist eine Branche mit traditionell sehr niedrigen Margen. Wenn wir den Kostendruck nicht ausreichend abfedern, dann geht sich das für viele Betriebe nicht mehr aus“, warnt Trefelik abschließend.

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