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WKÖ-Trefelik: Gaspreisbremse brächte Entlastung, die der heimische Handel bitter nötig hat

Maßnahmen nach deutschem Vorbild notwendig – denn Situation der Handelsbetriebe ist kritisch, Energiekostenzuschuss greift zu kurz 

Erdgas Pipeline
© Adobe Stock | Photocreo Bednarek

"Eine Gaspreisbremse wäre aus Sicht des Handels auch in Österreich notwendig, um gut durch die kalte Jahreszeit zu kommen“, sagt Rainer Trefelik, Obmann der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). "Denn die Handelsbetriebe stehen vor einem harten Winter und der Energiekostenzuschuss greift, wenn überhaupt, nur bis September. Zusätzliche Maßnahmen zur Entlastung wären daher bitter nötig“, so Trefelik, der aus diesem Grund eine Gaspreisbremse, wie sie Deutschland nun überlegt, fordert: "Wenn schon nichts auf europäischer Ebene passiert, was die beste Lösung wäre und worauf die Wirtschaftskammer seit Monaten drängt, dann brauchen wir zumindest national einen Preisdeckel“, so der Handelsobmann. 

Der Energiekostenzuschuss reiche schließlich auch deshalb nicht, weil viele Handelsbetriebe die Einstiegshürde, dass die Energiekosten drei Prozent des Produktionswerts ausmachen müssen, nicht schaffen, aber dennoch stark durch den Anstieg der Energiekosten betroffen sind. "Der Handel hat sehr geringe Margen. Wenn da die Energiekosten von zuvor 0,4 auf plötzlich 2,8 Prozent des Produktionswerts steigen, verdient man nichts mehr“, illustriert Trefelik anhand eines Beispiels. Dazu kommt, dass die Explosion der Energiepreise zwar ein ganz wesentlicher, aber nicht der einzige Faktor sei, der dem österreichischen Handel zusetzt. 

Damoklesschwert Wiedereinführung der Maskenpflicht 

"Wir bekommen auch die sich abschwächende Konjunktur massiv zu spüren, eine aktuelle Studie der JKU bezeichnet das Konsumklima bereits als katastrophal. Zusätzlich hängt noch die diskutierte Wiedereinführung der Maskenpflicht wie ein Damoklesschwert über dem österreichischen Handel. Das droht die Stimmung weiter einzutrüben“, sagt Trefelik. Denn die Erfahrungen aus den vergangenen zweieinhalb Jahren haben gezeigt, dass die Maske massiv auf die Kauflaune der Konsumenten drückt. "Und sie belastet auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es ist nicht zumutbar, dass diese schon wieder stundenlang Maske tragen sollen“, so Trefelik.

Der Handelsobmann hofft daher, "dass man sich sowohl bei der Maske, die rund um Österreich nirgendwo Pflicht ist, als auch bei der Gaspreisbremse ein Vorbild an anderen Ländern nimmt“. Bei letzterer schmiede Deutschland gerade "sehr interessante Pläne, wie man den Haushalten ebenso wie den Unternehmen in der derzeit schwierigen Situation wirksam unter die Arme greift“, so Trefelik. 

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