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WKÖ-Spitze zum EU-Gipfel: Eingriff bei Gaspreisen dringend notwendiger Schritt

Unmittelbare und europaweite Intervention beim Strompreis      ebenfalls erforderlich 

Orange überidische Gaspipeline
© European Union | Vadim Denisov

"Die heutige Grundsatzeinigung beim Europäischen Rat, einen Eingriff bei den Gaspreisen umsetzen zu wollen, ist ein längst notwendiger Schritt. Das Problem muss endlich an der Wurzel gepackt werden. Tausende Betriebe stehen mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angesichts exorbitant gestiegener Energiekosten mit dem Rücken zur Wand. Um die Wettbewerbsfähigkeit Europas sowie Wachstum und Wohlstand nicht weiter zu gefährden, muss der bereits vorliegende Verordnungsvorschlag der EU-Kommission jetzt so schnell wie möglich umgesetzt werden“, sagt WKÖ-Präsident Harald Mahrer. "Jetzt heißt es Tempo, Tempo, Tempo und rasch in die Umsetzung kommen - nicht, dass wir auf den Vorschlag der Kommission nochmals so lange warten müssen, wie auf diesen Beschluss des Europäischen Rats“, ergänzt Mahrer. 

"Wichtig ist, dass ein Modell umgesetzt wird, das keine negativen Auswirkungen auf die Gaslieferungen in die EU hat. Alles andere würde die Versorgungssicherheit gefährden. Das dürfen wir vor dem Winter auf keinen Fall riskieren“.
WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf

"Angesichts der historischen Dimension der aktuellen Herausforderungen ist aber ein koordiniertes europäisches Vorgehen überfällig", 

"Es muss auch beim Strommarkt gehandelt werden“.
WKÖ-Präsident Harald Mahrer
Die Wirtschaftskammer setzt sich bereits seit dem Frühjahr für einen Eingriff auf europäischer Ebene ein und hat vorgeschlagen, Extremspitzen beim Gaspreis zu stützen, um die Strompreise von den Gaspreisen zu entkoppeln. "Aber hier scheint der EU noch immer nicht das Ausmaß des Problems bewusst zu sein. Brüssel muss hier liefern und einen weiteren Vorschlag so schnell wie möglich vorlegen“, fordert WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf abschließend. 

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