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WKÖ-Seeber begrüßt Verlängerung der Stammsaisonierregelung und Verbesserungen bei RWR–Karte

Unkomplizierte und rasche Abwicklung der Anträge notwendig

Paar betritt ein Hotel
© Envato

"Im Tourismus stellt der Fachkräftemangel eine der größten Herausforderungen dar. Zusätzlich verschärft wurde die Situation durch Corona, da sich viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während der langen Lockdownphasen beruflich umorientiert haben. Deshalb braucht es dringend gezielte arbeitsmarktpolitische Maßnahmen", sagt Robert Seeber, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und begrüßt den aktuellen Gesetzesentwurf zur Rot-Weiß-Rot-Karte als wichtige Weichenstellung. Seeber: "Besonders erfreulich ist, dass unserer Forderung, die Regelung für Drittstaat-Stammsaisoniers ins Dauerrecht zu übernehmen, umgesetzt wird. Dadurch eröffnet sich ein zusätzliches Potential an ausländischen Arbeitskräften, die unabhängig von Saisonkontingenten beschäftigt werden können."

Seeber appelliert in Richtung der Betriebe, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen. Drittstaatsangehörige Mitarbeiter, die in den vergangenen fünf Jahren in zumindest drei Jahren im Tourismus jeweils mindestens drei Monate tätig waren, können sich als Stammsaisoniers beim Arbeitsmarktservice registrieren lassen. Bei den Stammsaisoniers gibt es ein Potential von etwa 1.000 Plätzen, die nicht auf das Kontingent für Drittstaatsangehörige angerechnet werden und die sich jährlich kontinuierlich erhöhen.

"Schritt in die richtige Richtung"

Einen hilfreichen Verbesserungsschritt stelle zudem die Zusammenrechnung von saisonalen Praxiszeiten dar. Schnellere und unkomplizierte Abwicklung wünscht sich der Spartenobmann nun auch bei der Anerkennung von Sprachkenntnissen und Berufsqualifikationen bei Mangelberufen. Dies sei auch im Hinblick auf die Anerkennung von Qualifikationen von Flüchtenden aus der Ukraine dringend notwendig.

"Viele unserer Betriebe suchen verzweifelt nach Mitarbeiter:innen, um unseren Gästen den gewohnten, gewünschten Qualitätstourismus bieten zu können. Jeder Maßnahme, die hier Verbesserungen bringt, ist ein Schritt in die richtige Richtung", betont Seeber abschließend.

(PWK176/ES)

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