th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

WKÖ-Schultz zum Frauentag: Unternehmerinnen auf Erfolgskurs – jetzt braucht es endlich bessere Rahmenbedingungen, allen voran Kinderbetreuung

Schultz: Unser Mitgefühl und unsere Gedanken sind bei den Frauen in der Ukraine

Business-Frauen arbeiten im Team am Laptop
© Envato

"Österreichs Frauen in der Wirtschaft sind unverzichtbare Impulsgeberinnen für unseren Wirtschaftsstandort. Die gute Performance von mehr als 135.000 Unternehmerinnen im Lande konnte auch durch die Corona-Krise nicht gebremst werden. Für diesen Einsatz und ihre Leistung gebührt ihnen Anerkennung und unsere konsequente Unterstützung – am Weltfrauentag und auch die restlichen 364 Tage im Jahr“, betont Martha Schultz, WKÖ-Vizepräsidentin und Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft (FiW), anlässlich des internationalen Frauentages am 8. März und pocht auf Unterstützung und bestmögliche Rahmenbedingungen.  

"In diesen Tagen sind unsere Gedanken bei den Menschen in der Ukraine, vor allem bei den Frauen, Kindern und Familien, die seit zwei Wochen mit unvorstellbaren Herausforderungen und menschlichem Leid konfrontiert sind. Ihnen gilt unser Mitgefühl, unsere Solidarität und unsere Unterstützung“, nimmt Schultz auf die aktuelle Situation in der Ukraine Bezug. 

Aktuelle Zahlen zeigen: Frauen auf Erfolgskurs 

Fast jedes zweite Unternehmen in Österreich wird von einer Frau gegründet, mehr als jedes dritte Unternehmen von einer Frau geführt. Die Zahl der weiblichen Gründerinnen stieg in den vergangenen Jahren stetig an und liegt aktuell bei 45,1 Prozent. Mehr als ein Drittel (38,6 Prozent) der Unternehmen werden von einer Frau geleitet. Wichtigste Motive für Frauen, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen, sind eine flexible Zeit- und Lebensgestaltung, der Wunsch, die "eigene“ Chefin zu sein sowie eine neue berufliche Perspektive. 

Schultz fordert konkrete Schritte, um Frauen zu entlasten: Davon profitiert der gesamte Wirtschaftsstandort 

"Unsere Frauen in der Wirtschaft sind also klar auf Erfolgskurs. Umso dringender muss nun endlich auch der Turbo in Sachen Vereinbarkeit gezündet werden: denn es sind leider meist immer noch die Frauen, die den schwierigen Drahtseilakt zwischen Beruf und Familie meistern. Hier muss endlich etwas weitergehen: einerseits beim Aufbrechen verkrusteter Rollenbilder, andererseits mit konkreten Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit“, fordert die oberste Unternehmerinnen-Vertreterin einmal mehr den raschen, flächendeckenden Ausbau der Kinderbetreuung, vor allem für unter 3-Jährige. Davon, so Schultz, profitiert der gesamte Standort, denn Investitionen in Elementarbildung und Kinderbetreuung sind unbestritten Beschäftigungs- und Konjunkturmotoren. Neben der wichtigen Entlastung berufstätiger Frauen und Mütter, die auch vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels entscheidend ist, legt frühkindliche Bildung den Grundstein für Chancengerechtigkeit und den späteren Erfolg von Kindern. 

"Wir brauchen besser heute als morgen einen quantitativen und qualitativen Ausbau der Kinderbetreuung vom Neusiedlersee bis zum Bodensee, ebenso wie eine Ausweitung der Öffnungszeiten, die an die Arbeitsrealität berufstätiger Eltern angepasst sind. Es ist wirklich kein Ruhmesblatt, dass Österreich hier im europäischen Vergleich immer noch nachhinkt.“ 

Um bessere Planbarkeit zu ermöglichen, setzt sich Schultz zudem für eine flächendeckende Erhebung des Betreuungsbedarfs ein. Auch eine Änderung der steuerlichen Behandlung bei betrieblicher Kinderbetreuung sowie flexible Angebote durch Tageseltern, vor allem zu Tagesrandzeiten oder am Wochenende, sind weitere Stellschrauben, an denen gedreht werden müsse, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf endlich zu verbessern.  

Frau in der Wirtschaft (FiW) in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) ist ein starkes Netzwerk für selbstständige Frauen – von der Kleinstunternehmerin bis zur Topmanagerin. FiW vertritt die Interessen von über 135.000 österreichischen Unternehmerinnen und unterstützt mit umfassendem Service unternehmerischen Erfolg. 
www.unternehmerin.at 


Unterkunft für Menschen aus der Ukraine – Gemeinsam mit der österreichischen Hotellerie helfen:

Auf Initiative des Fachverband Hotellerie in der WKÖ wird gemeinsam und in enger Abstimmung mit der Bundesagentur für Betreuungs- und Unterstützungsleitungen (BBU) Hilfeleistung koordiniert und organisiert.

Sie wollen rasch helfen und möchten derzeit leerstehende Immobilien bzw. Räumlichkeiten kurzfristig für aus der Ukraine geflüchtete Personen zur Verfügung stellen? Hier finden Sie weitere Infos und den Link zur Datenbank: 

 

Das könnte Sie auch interessieren

Besprechungstisch

WKÖ-Schiedsinstitution VIAC: Nikolaus Pitkowitz zum neuen Präsidenten gewählt

Rolle Wiens als weltweit führendes Streitbeilegungs-Zentrum stärken – Vorhandene Schwerpunkte bis 2025 ausbauen mehr

Ideen für das Energiesparen

WKÖ-Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker: Energiesparen Ja, aber mit Köpfchen!

Praxisnahe Tipps für Kosteneinsparung und mehr Energieeffizienz  mehr

Harald Mahrer und Karlheinz Kopf

Wirtschaftskammer-Spitze: Betriebe brauchen klares Signal der Entlastung

Rasche Entscheidungen und Maßnahmen der Regierung notwendig mehr