th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

WKÖ-Reder warnt vor Versorgungsengpässen

Fachverband Güterbeförderung fordert konkrete Definition von kritischer Infrastruktur – mit Lockerungen am 5. März ist der richtige Zeitpunkt dafür

WKÖ
© WKÖ

"Wir begrüßen die Öffnungsschritte, die die Bundesregierung für 5. März angekündigt hat. Gleichzeitig mahnen wir aber ein, die Zeit zu nützen, um sich auf eine möglicherweise neue Welle im Herbst vorzubereiten. Dazu zählen konkrete Regelungen für systemrelevante Unternehmen, die für die Versorgung der Bevölkerung wichtig sind oder als Zulieferer für kritische Infrastrukturen, also für deren Versorgung mit Produktions- und Betriebsmitteln fungieren. Nur so können wir die Versorgungssicherheit in Hinblick auf die Vorbereitungen auf den Herbst gewährleisten“, sagt Günther Reder, Obmann des Fachverbands für das Güterbeförderungsgewerbe in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). 

In Deutschland haben sich Bund und Länder bereits im Jahr 2011 auf eine einheitliche Einteilung der "Kritischen Infrastrukturen“ (KRITIS) in neun Sektoren verständigt. Ein Sektor umfasst "Transport und Verkehr“. Die Einteilung stellt eine gemeinsame Grundlage von Staat und Wirtschaft beim Schutz kritischer Infrastrukturen dar. Diese neun KRITIS-Sektoren wurden zusätzlich in 30 Branchen unterteilt. Innerhalb der Sektoren und Branchen erbringen die Infrastrukturbetreiber zur Versorgung der Allgemeinheit sogenannte kritische Dienstleistungen und gewährleisten damit Versorgungssicherheit.

Definition nötig, welche Bereiche zur kritischen Infrastruktur zählen

"In Österreich fehlt eine derartig dezidierte Definition, welche Bereiche zur kritischen Infrastruktur zählen. Diese Situation ist unbefriedigend“, so Reder. In der "Empfehlung zum Umgang mit SARS-CoV-2 Kategorie I-Kontaktpersonen: Versorgungskritisches Gesundheits- und Schlüsselpersonal“ wird zwar aufgezählt, welche Personen unter den Begriff "versorgungskritisches Gesundheits- und Schlüsselpersonal“ fallen. Doch in vielen Fällen obliegt die Entscheidung der zuständigen lokalen Gesundheitsbehörde.

"Tatsächlich handelt es sich immer um Einzelfallentscheidungen, die zu einem behördlichen Spießrutenlauf führen, wenn es darum geht, Absonderungsausnahmen für sogenanntes versorgungskritisches Personal – in unserem Fall: Lkw-Lenker – zu erreichen“, erklärt Fachverbandsobmann Günther Reder. "Wir fordern auch für Österreich klare und praxistaugliche Regelungen für systemrelevante Unternehmen und eine Überarbeitung der aktuellen Klassifizierung der Kritischen Infrastrukturen. Nur so können die Unternehmen ungehindert arbeiten und damit die Versorgung der Bevölkerung sicherstellen“, sagt Reder, denn: "Zwei Drittel aller Güter in Österreich werden auf der Straße transportiert. Es gibt keine Alternative zum Lkw, die eine flächendeckende Versorgung von Gütern gewährleisten würde.“

Das könnte Sie auch interessieren

Wolfgang Ebner, Staatssekretär Florian Tursky und UBIT-Obmann Alfred Harl

Staatssekretär Tursky: Qualifizierte Aufsichtsräte sind Erfolgsfaktoren

Im Rahmen der "CSE"-Zertifizierung der UBIT-Akademie incite sprach sich Staatssekretär Florian Tursky für qualifizierte Aufsichtsrät:innen aus  mehr

Bildschirm mit Google Fonts

Google-Schriften-Abmahnwelle: Fachverband UBIT unterstützt Mitglieder

Musterprozess wird angestrebt - Hunderte Unternehmer:innen wurden jüngst von einem Anwalt zu Ausgleichszahlungen in der Höhe von 190 Euro gefordert. mehr

Einkaufsituation/Einkaufzentrum

Studie: Einzelhandel schafft weiterhin viele Jobs

WKÖ-Handelsobmann Trefelik fordert Entlastung, damit Handel seiner Rolle als Jobmotor weiter gerecht werden kann mehr