th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

WKÖ-Reder: Entlastungspaket bringt für Transporteure keine Verbesserungen

Explodierende Energiekosten bedeuten akute Gefahr für Transportbranche und Versorgungssicherheit – wirksame Energiepreiskompensation daher ein Muss

Transporteure, LKW
© WKÖ

"Die explodierenden Energiekosten bringen die österreichischen Transporteure in akute Gefahr. Das am Sonntag präsentierte Entlastungspaket der Bundesregierung kann in diesem Zusammenhang nur als "Tröpfchen auf dem glühend heißen Stein“ bezeichnet werden“, sagt Günther Reder, Obmann des Fachverbands Güterbeförderung in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Mit der von der Regierung geplanten Treibstoffrückvergütung von 120 Millionen Euro können gerade einmal fünf Prozent der Mehrkosten abgegolten werden. "Es ist schlichtweg nicht nachvollziehbar, warum die Sozialpartner bei den Vorbereitungen zum Entlastungspaket nicht eingebunden wurden. Umso wichtiger ist jetzt, dass es zu weiteren Entlastungen kommt und nun ein gemeinsames Paket der Sozialpartner am Tisch liegt“, so Reder. Ansonsten wackle die Versorgungssicherheit.  

Die Teuerungsrate ist mit 5,9 Prozent (Februar 2022) auf dem höchsten Wert seit 1984. "Während der Dieselpreis schon seit 2021 kontinuierlich gestiegen ist, erleben wir seit Beginn des Jahres einen regelrechten Preisschock mit einer Erhöhung von 47 Prozent (Stand 14.03.)“, so der Obmann des Fachverbands weiter. Die Kostenexplosion kann Reder zufolge nicht im gleichen Ausmaß an die Kunden weitergegeben werden. "Unternehmer, die auf Energie und Treibstoff angewiesen sind, werden im Stich gelassen. Auch geplante Investitionen in Zukunftstechnologien können bei diesen Kostensteigerungen nicht vorangetrieben werden. Deutschland hat gestern gezeigt, was möglich ist und senkt die Sprit-Steuer für drei Monate.

"Es führt kein Weg an einer wirksamen Energiepreiskompensation vorbei."
Günther Reder, Obmann Fachverband Güterbeförderung

"Es führt daher kein Weg an einer wirksamen Energiepreiskompensation vorbei“, sagt Reder. Diese müsse unter anderem eine Aussetzung oder zumindest eine erhebliche Senkung der Mineralölsteuer beinhalten. 

"Die Transporteure bekennen sich zu den Klimazielen und sind auch bereit, ihren Beitrag zu leisten – das haben wir bereits mehrfach betont. In der aktuellen Situation müssen Entlastungsmaßnahmen für unsere Betriebe aber Vorrang haben“, so Reder.

Das könnte Sie auch interessieren

Hausbesichtigung mit Immobilienmaklerin

WKÖ-Gollenz: "Bestellerprinzip wirft Immobilienmarkt um Jahrzehnte zurück"

Pisecky: "Das Bestellerprinzip wird den Markt verändern, aber leider nicht zum Positiven" – Wild verweist auf negative Erfahrungen aus Deutschland mehr

Modehandel vergibt INnovations- und NAchhaltigkeitspreis „Mode INNA“

Modehandels-Obmann Rossmanith: „Nachhaltigkeit muss auf drei Säulen stehen“

WKÖ-Bundesgremium Modehandel vergibt Innovations- und Nachhaltigkeitspreis in drei Kategorien – Sieger sind Re5el, Modehaus Kutsam und Bründl Sports mehr

Filmproduktion

WKÖ-Fachverband begrüßt Ministerratsbeschluss zum Film-Standortmodell

Obmann Alexander Dumreicher-Ivanceanu: „Bundesregierung setzt moderne und nachhaltige Filmförderung um“ – „Meilenstein für die gesamte Filmbranche“ mehr