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WKÖ-Reder: Entlastungspaket bringt für Transporteure keine Verbesserungen

Explodierende Energiekosten bedeuten akute Gefahr für Transportbranche und Versorgungssicherheit – wirksame Energiepreiskompensation daher ein Muss

Transporteure, LKW
© WKÖ

"Die explodierenden Energiekosten bringen die österreichischen Transporteure in akute Gefahr. Das am Sonntag präsentierte Entlastungspaket der Bundesregierung kann in diesem Zusammenhang nur als "Tröpfchen auf dem glühend heißen Stein“ bezeichnet werden“, sagt Günther Reder, Obmann des Fachverbands Güterbeförderung in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Mit der von der Regierung geplanten Treibstoffrückvergütung von 120 Millionen Euro können gerade einmal fünf Prozent der Mehrkosten abgegolten werden. "Es ist schlichtweg nicht nachvollziehbar, warum die Sozialpartner bei den Vorbereitungen zum Entlastungspaket nicht eingebunden wurden. Umso wichtiger ist jetzt, dass es zu weiteren Entlastungen kommt und nun ein gemeinsames Paket der Sozialpartner am Tisch liegt“, so Reder. Ansonsten wackle die Versorgungssicherheit.  

Die Teuerungsrate ist mit 5,9 Prozent (Februar 2022) auf dem höchsten Wert seit 1984. "Während der Dieselpreis schon seit 2021 kontinuierlich gestiegen ist, erleben wir seit Beginn des Jahres einen regelrechten Preisschock mit einer Erhöhung von 47 Prozent (Stand 14.03.)“, so der Obmann des Fachverbands weiter. Die Kostenexplosion kann Reder zufolge nicht im gleichen Ausmaß an die Kunden weitergegeben werden. "Unternehmer, die auf Energie und Treibstoff angewiesen sind, werden im Stich gelassen. Auch geplante Investitionen in Zukunftstechnologien können bei diesen Kostensteigerungen nicht vorangetrieben werden. Deutschland hat gestern gezeigt, was möglich ist und senkt die Sprit-Steuer für drei Monate.

"Es führt kein Weg an einer wirksamen Energiepreiskompensation vorbei."
Günther Reder, Obmann Fachverband Güterbeförderung

"Es führt daher kein Weg an einer wirksamen Energiepreiskompensation vorbei“, sagt Reder. Diese müsse unter anderem eine Aussetzung oder zumindest eine erhebliche Senkung der Mineralölsteuer beinhalten. 

"Die Transporteure bekennen sich zu den Klimazielen und sind auch bereit, ihren Beitrag zu leisten – das haben wir bereits mehrfach betont. In der aktuellen Situation müssen Entlastungsmaßnahmen für unsere Betriebe aber Vorrang haben“, so Reder.

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