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WKÖ-Kühnel zu EU-Kandidat Bosnien: Wichtiges Signal für die gesamte Westbalkan-Region

Mit Bosnien erhält ein enger Handelspartner Österreichs EU-Kandidatenstatus

GSV Mag. Mariana Kühnel, M.A.
© WKÖ
"Für die österreichische Wirtschaft ist die offizielle Verleihung des EU-Kandidatenstatus an Bosnien und Herzegowina ein sehr begrüßenswerter Schritt", betont die stellvertretende Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Mariana Kühnel, anlässlich des Europäischen Rates in Brüssel. "Der EU-Kandidatenstatus für Bosnien ist ein Signal an alle Westbalkan-Länder: Wer seine Aufgaben macht, kann zur europäischen Familie gehören. Denn wir dürfen nicht auf die anderen Westbalkanländer vergessen, die schon seit vielen Jahren im europäischen Warteraum sind."

Enge Wirtschaftsbeziehungen

Österreich verbindet mit Bosnien und Herzegowina enge Wirtschaftsbeziehungen: Heimische Unternehmen sind hier kumuliert größter ausländischer Direktinvestor. Rund 200 österreichische Niederlassungen sind im Land aktiv. Neben Produktionsunternehmen ist insbesondere der Finanzsektor mit Banken und Versicherungen stark vertreten. Im Vorjahr konnte mit einem Handelsvolumen von mehr als 1,25 Mrd. Euro ein Rekordergebnis erzielt werden. Dieser positive Trend hat sich in den ersten drei Quartalen 2022 fortgesetzt. Wichtigste Exportprodukte "Made in Austria" sind elektrische Maschinen, Waren aus Eisen und Stahlsowie Maschinen und Anlagen. Interessante Geschäftsmöglichkeiten ergeben sich für österreichische Firmen in Bosnien und Herzegowina in den nächsten Jahren insbesondere beim Infrastrukturausbau sowie im Energiesektor.

Aus Sicht der österreichischen Wirtschaft, die wirtschaftlich eng mit allen Beitrittskandidaten des Westbalkans verbunden ist und zu den größten Investoren in der Region zählt, sollten die Beitritts-Verhandlungen mit allen Westbalkanländern so rasch als möglich aufgenommen werden. "Wichtig ist aber auch, dass nicht nur die EU, sondern die Länder selbst sich bereit für ihre Aufnahme machen", so Kühnel. Die Förderung der Entwicklung Südosteuropas zu einem Raum der Stabilität, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit ist für ganz Europa wesentlich. Von größter Bedeutung sei daher eine glaubwürdige und machbare Erweiterungsstrategie.

(PWK534/FA)

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