th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

WKÖ-Kühnel: Mit „Spirit von Maastricht“ die EU für künftige Herausforderungen rüsten

30 Jahre nach Unterzeichnung des Maastricht-Vertrags zur Gründung der EU ist neuer Anlauf zu Stärkung des Wirtschafts- und Beschäftigungsstandorts Europa notwendig

Europa Fahne Europe
© artjazz/stock.adobe.com

Die Unterzeichnung des Vertrags von Maastricht, mit dem der Grundstein für die heutige Europäische Union gelegt wurde, jährt sich am 7. Februar zum 30. Mal. „Damit ist nicht nur ein Meilenstein in der europäischen Zusammenarbeit gelungen. Es wurde auch der Weg für die Einführung des Euro geebnet, von dem gerade Österreich als exportorientiertes Land sehr stark profitiert“, sagt die stellvertretende Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Mariana Kühnel. „Allerdings ist Europa auch 30 Jahre nach Maastricht noch nicht fertig. Wir brauchen einen neuen Anlauf für umfassende EU-Reformen und müssen die derzeit laufende Zukunftskonferenz nutzen, um Europa für künftige Herausforderungen zu rüsten.“

Aus Sicht der Wirtschaftskammer muss die Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Union noch mehr in den Fokus gerückt werden. „Die Covid-19-Pandemie hat die Unternehmen hart getroffen. Zudem muss Europa bei den großen Fragen der Zeit - von Digitalisierung und Klimaschutz bis zum Fachkräftemangel - gemeinsame Antworten finden. Und auch die Verschiebung der wirtschaftlichen Kräfteverhältnisse in Richtung Asien, vor allem China, und den USA fordert ein starkes und geeintes Europa“, so Kühnel. Ziel der „EU von morgen“ müsse ein „wettbewerbsfähiger, resilienter, digitaler und innovativer Wirtschaftsstandort Europa“ sein.

Österreichs Wirtschaft profitiert von starker EU

 Eine starke und handlungsfähige EU sei gerade für ein kleines, exportorientiertes Land wie Österreich, das 7 von 10 Euro des Außenhandels mit den EU-Ländern abwickelt, besonders wichtig. Das belegt auch eine market-Umfrage im Auftrag der WKÖ, wonach mehr als 6 von 10 heimischen Betrieben finden, dass Österreich die EU im internationalen Wettbewerb benötigt.

„Der ‚Spirit von Maastricht‘ ist auch 30 Jahre danach gefragt, denn es geht jetzt darum, die europäische Wirtschaft fit für die Zukunft zu machen und die Chancen des digitalen und grünen Wandels bestmöglich für den Wirtschafts- und Beschäftigungsstandort Europa zu nützen“, betont Kühnel abschließend. (PWK057/SR)

Das könnte Sie auch interessieren

EZB in Frankfurt am Main

WKÖ-Kühnel: Kroatiens Euro-Beitritt ist auch für Österreichs Wirtschaft ein Gewinn

Starke wirtschaftliche Verbindung zum Nachbarstaat - Österreich ist zweitgrößter Investor in Kroatien  mehr

Eine Lehrerin und eine Gruppe Jugendlicher vor einem PC

Wirtschaft zu neuen Lehrplänen: Modernisierungsziel noch nicht erreicht

WKÖ und IV sehen Nachbesserungsbedarf in wirtschaftlicher Bildung – Fokus auf Kompetenzorientierung positiv  mehr