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WKÖ-Kühnel: Mehr Daten bedeuten mehr Ideen und Innovationen

Der Data Act der EU-Kommission soll den Zugang zu Daten für Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger und Behörden verbessern.

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"Ein besserer Zugang zu Daten ist ein wesentlicher Faktor für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen und fungiert als Trampolin für dieses enorme Potential in Österreich und der EU. In diesem Feld besteht noch großes Potenzial in Österreich und in der EU“, betonte Mariana Kühnel, stellvertretende Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), zum nun von der EU-Kommission veröffentlichten Data Act. Ziel ist eine faire Verteilung des Mehrwerts aus der Nutzung von Daten. Angestrebt wird ein ausgewogenes Verhältnis zwischen dem Recht auf Zugang zu und Anreizen für Investitionen in Daten. "In keinem Fall sollten den Unternehmen zusätzliche administrative Anforderungen und Belastungen auferlegt werden.“

"Eine gerechtere und wettbewerbsfähigere europäische Datenwirtschaft kann unsere Unternehmen im internationalen Wettbewerb stärken“, betont Kühnel. Im Vergleich zu großen Technologieunternehmen aus Drittländern verfügten europäische Unternehmen oft nicht über umfangreiche Datenbanken. "Hier besteht die Gefahr von Standortnachteilen und Innovationshemmnissen. Mehr Daten bedeuten mehr Potenzial für Ideen und Innovationen.“

Der Data Act darf die vertragliche und unternehmerische Freiheit der EU-Unternehmen nicht unverhältnismäßig einschränken: "Freiwillige Partnerschaften sollten stärker gefördert werden. Datenzugangs- und Informationspflichten, Einschränkungen der Vertragsfreiheit und Anforderungen an die technische Gestaltung sollten nur dann reguliert sein, wenn es unbedingt notwendig ist“, so Kühnel.

Datenaustausch muss sicher und transparent geschehen

Entscheidend sei, dass der Datenaustausch sicher, transparent und fair erfolgt: "Die Herausforderung bei der Umsetzung der Europäischen Datenstrategie und des Data Acts besteht darin, die angestrebten Ziele einer einfacheren und effizienteren Datennutzung mit einem gleichbleibend hohen Schutzniveau zu verbinden“, betont Kühnel abschließend.

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