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WKÖ-Kopf: Zeitfenster für Mercosur-Abkommen nutzen

Faire Handelsabkommen erhöhen Exporte & Arbeitsplätze – EU wäre erste Region, die Abkommen mit Mercosur schließt – Hohe Sozial- & Umweltstandards bleiben unangetastet 

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf
© WKÖ/Marek Knopp

Gut gemachter fairer internationaler Handel ist gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ein starker Hebel, um Wohlstand und Arbeitsplätze in Österreich und Europa nachhaltig zu stärken und zu sichern. "Nach der Wahl in Brasilien wäre jetzt ein exzellenter Zeitpunkt, das bereits ausverhandelte Abkommen zwischen den Mercosur-Ländern und der EU in Richtung Umsetzung zu bringen. Davon würden beide Seiten profitieren", erklärte WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf. Gerade weil die EU die erste Region wäre, die ein Abkommen mit der Wirtschaftsregion in Südamerika abschließt, birgt das Abkommen eine große Chance für die EU – "auch dahingehend, dass gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten die Diversifizierung der Absatz- und Beschaffungsmärkte ein Gebot der Stunde ist", so der WKÖ-Generalsekretär.

"Die Erfahrung lehrt, dass Handelsabkommen zu einer Vertiefung der Handelsbeziehungen geführt haben. Mehr Exporte bedeuten mehr Arbeitsplätze", so Kopf. Für die rund 1.400 österreichische Exportfirmen und ihre Beschäftigten brächte das Abkommen durch einen Abbau der Zölle, Vereinfachungen bei Produktzertifizierungen und die Öffnung des öffentlichen Beschaffungsmarktes sowie des Dienstleistungsmarktes der Mercosur-Länder jedenfalls einen handfesten Wettbewerbsvorteil. Zudem gilt festzuhalten, dass die hohen europäischen Standards im Sozial-, Umwelt- und Lebensmittelbereich durch das Mercosur-Abkommen weiter sichergestellt sind. Ebenso enthält das Abkommen eine klare Verpflichtung zum Pariser Klimaabkommen, zur Aufforstung des Regenwaldes und zum Vorgehen gegen illegale Brandrodungen.

"Gerade eine Exportnation wie Österreich ist auf eine aktive europäische Handelspolitik angewiesen, die Marktzugänge in Wachstumsregionen ermöglicht und faire Wettbewerbs- und Handelsregeln schafft. Das Wirtschaftsabkommen mit den Mercosur-Ländern wäre ein Schritt in die richtige Richtung", erklärt Kopf abschließend.

(PWK446/ST)

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