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WKÖ-Kopf: Störungsfreie Energieversorgung gewährleisten

Energieengpässe wären kritisch für energieintensive Branchen - finanzielle Entlastungsmaßnahmen notwendig

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WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf zeigt sich nach dem gestrigen Energielenkungsbeirat höchst besorgt: "Auch wenn aktuell aus Russland weiterhin die vereinbarten Gasliefermengen fließen, müssen angesichts der niedrigen Speicherstände unverzüglich Maßnahmen gesetzt werden, um die Gasversorgung für Österreichs Haushalte und für die Wirtschaft im Falle eines Lieferstopps sicherzustellen. Der Fall einer staatlichen Energielenkung durch Abkoppelung einzelner Wirtschaftsunternehmen von der Gasversorgung, wie das Energieministerin Gewessler angedeutet hat, ist unter allen Umständen zu vermeiden. Dazu müssen kurzfristig alternative Energieträger bzw. -lieferanten wie z.B. Flüssiggas aus den USA  erschlossen werden.“

"Es hilft uns in der aktuellen Situation wenig, über die Substituierung von Erdgas durch alternative, erneuerbare Energieträger zu sinnieren. Erstens ist ein signifikanter Ausbau derselben nicht kurzfristig machbar, zweitens sind die meisten dieser Energien nicht oder nur sehr beschränkt speicherbar und somit z.B. für Produktionszwecke nicht durchgängig verfügbar. Die volle Konzentration des zuständigen Ministeriums hat daher aktuell der vollumfänglichen Sicherstellung der Versorgung zu gelten, um die Ultima Ratio einer staatlichen Energielenkung zu vermeiden“, so Kopf weiter, der etwa auf Deutschland verweist, wo die Diskussion zur Versorgungssicherheit in Hinblick auf den Klimaschutz derzeit mit Pragmatismus geführt wird.

"In der Produktion wären Energieengpässe gerade in energieintensiven Branchen kritisch. Käme es zu Unterbrechungen der Energieversorgung, hätte das auch drastische Auswirkungen auf der Produktion nachgelagerte Bereiche. Zu berücksichtigen ist auch, dass viele Industriebetriebe Fernwärme auskoppeln und somit den privaten Sektor mitversorgen“, unterstreicht der Geschäftsführer der Sparte Industrie, Andreas Mörk.

"Parallel zur kurzfristigen Energiebeschaffung auf europäischer und nationaler Ebene muss auch die ausreichende Befüllung der Gasspeicher für den kommenden Winter sichergestellt werden. Dafür ist das von Frau Bundesministerin Gewessler angekündigte Gasbevorratungsgesetz wohl die einzige Möglichkeit“ so Kopf.

Vorgezogene Energieabgabenvergütung ist erste Liquiditätsmaßnahme

Als positives Signal wertet die WKÖ die gestern von der Bundesregierung in Aussicht gestellten Erleichterungen bei der Energieabgabenvergütung. "Die präsentierte Entlastung der energieintensiven Produktionsbetriebe durch die vorgezogene Rückvergütung der Energieabgabe ist eine wichtige Maßnahme für die ohnehin schon krisengebeutelten Unternehmen. Diese Maßnahme stützt die Liquidität der betroffenen Betriebe, kann allerdings nur ein erster Schritt sein. Daher braucht es ein schlüssiges Gesamtkonzept mit finanziellen Entlastungsmaßnahmen für energieintensive Unternehmen, wie die Umsetzung der von der WKÖ lange geforderten und EU-rechtlich eingeräumten Strompreiskompensation“, betont Kopf abschließend. 

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