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WKÖ-Kopf: Gas einspeichern ist Gebot der Stunde

Präsentierte Maßnahmen stellen einen guten ersten Schritt für kurzfristige Maßnahmen dar – Brauchen mittel- und langfristigen Plan

Erdgas Gas
© envato

"Wir begrüßen die heute präsentierten Maßnahmen und das Handeln der Bundesregierung, womit Anreize und klare Vorgaben sowohl für Versorger als auch Industriekunden gesetzt werden, um die Einspeicherung von Gas zu forcieren. Gemeinsames Ziel muss es sein, mit gut gefüllten Gasspeichern in den kommenden Winter zu gehen. Dazu kann die vorgesehene Anhebung der strategischen Reserve auf 20 TWh einen Beitrag leisten“, so Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Die jüngst eingetretenen Ereignisse rund um die Gasleitungen in der Ukraine tragen nicht dazu bei, die Versorgung mit Gas als sicher gegeben einzuordnen. Mit Besorgnis hat die Wirtschaft deshalb auf die sich nur langsam füllenden Gasspeicher geblickt, auch wenn derzeit alle Lieferverpflichtungen eingehalten werden. 

Gasspeicher essentiell für Energiewende und Versorgungssicherheit

Gasspeicher übernehmen eine wichtige Funktion für das Gelingen der Energiewende und die Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit. Österreich verfügt über acht unterirdische Gasspeicher mit einer Gesamtkapazität von mehr als acht Milliarden Kubikmetern Gas. Sorgenkind ist jedoch der Speicher Haidach, der momentan leer ist, sich auf österreichischem Bundesgebiet befindet und nicht an das österreichische Gasnetz angeschlossen ist. Dem wird aber nun entgegengewirkt, indem einerseits die Anbindung an das heimische Gasnetz so rasch wie möglich erfolgen soll und andererseits nicht genützte Kapazitäten entzogen werden können. "Oberste Priorität muss nun die Suche nach einer einvernehmlichen Lösung mit Deutschland sein, um die in Haidach vorhandenen Speicherkapazitäten fair auf beide Länder aufzuteilen“, so Kopf. 

Heimische Industrie stellt sich der Verantwortung

Zu begrüßen sind auch die geplanten Änderungen im Energielenkungsgesetz. Denn die heimische Industrie drückt sich nicht vor der Verantwortung, hatte aber in der Vergangenheit ein zu großes Risiko zu tragen. Das wird nun durch den Schutz von 50 % der eingespeicherten jährlich benötigen Gasmenge sowie durch Entschädigungszahlungen gemindert. 

"Die präsentierten Maßnahmen stellen einen guten ersten Schritt für kurzfristige Maßnahmen dar“, beurteilt Kopf und fordert zugleich einen mittel- und langfristigen Plan ein, der eine Diversifizierung der Gasversorgung und den Infrastrukturbedarf umfassen. Gleichzeitig muss auch auf eine Entschärfung der aktuellen Preissituation hingewirkt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts zu erhalten.

"Ein derartiger Gesamtplan ist nötig, um Österreich durch die Krise zu führen und nicht erneut in eine derart prekäre Situation geraten zu lassen“, hält Kopf abschließend eindringlich fest. 

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