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WKÖ-Kopf: Bestehende Instrumente rasch für Gas-Einspeicherung nutzen

Öffentlichkeit erstmals über Modalitäten für Energielenkung informiert – Gasspeicher müssen bis zum Beginn der Wintersaison vollständig gefüllt sein

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf
© WKÖ/Nadine Studeny

Am Sonntagnachmittag wurden erstmals Details aus dem Gasnotfallplan des Klimaministeriums öffentlich bekannt. "Damit wird der Öffentlichkeit in groben Linien erklärt, wie die Energielenkung funktioniert“, sagt dazu Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Das sei ein Schritt in Richtung jener Informations- und Planungssicherheit, die die heimischen Unternehmen dringend benötigen und die Wirtschaft seit Langem einfordert.

Vorrangiges Ziel sei die Einspeicherung von Gas vor der Wintersaison. „Es muss sichergestellt werden, dass die Gasspeicher vor der Wintersaison voll sind“, fordert Kopf. Es gelte, alle bestehenden Instrumente für die Gasbeschaffung und -einspeicherung auszuschöpfen – und das rasch: „Viele Grundlagen wurden dafür bereits vom Parlament beschlossen. Diese müssen jetzt rasch in die Umsetzung kommen.“ So können beispielsweise 20 Terawattstunden Erdgas als strategische Reserve von der Bundesregierung angeschafft werden. Bisher seien aber erst für 7,7 Terawattstunden Ankaufsverträge abgeschlossen worden.

Über die Energielenkung kann das Klimaministerium bei Großverbrauchern Emissionsgrenzwerte außer Kraft setzen, die einen Ersatz von Erdgas durch andere Energieträger derzeit erschweren. "Das muss nun allen Unternehmen unbürokratisch ermöglicht werden, damit ein Energieträgerwechsel zur Gaseinsparung überhaupt erst möglich wird“, betont Kopf.

Im Notfall wird für große Verbraucher die Gaszuteilung über das Handelssystem FlexMOL nach weiterhin marktwirtschaftlichen Kriterien ermöglicht, was Kopf begrüßt: "FlexMOL ist ein wichtiges Instrument und bietet den Unternehmen im Krisenfall Flexibilität: Sie können über die FlexMOL Gasmengen zu einem bestimmten Preis anderen Unternehmen anbieten, die Gas ganz dringend brauchen, um kritische Produktion aufrechtzuerhalten.“

Dabei müsse aber sichergestellt sein, dass die kritische Produktion entlang der gesamten Lieferkette zu jedem Zeitpunkt möglich und leistbar bleibt – auch bei massiven Einschränkungen der Gasversorgung. 

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