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WKÖ-Kopf: Arbeitslosenversicherung Neu muss verstärkt auf Anreize setzen

Vorhandenes Arbeitskräftepotenzial bestmöglich nutzen, damit Fachkräftemangel dem wirtschaftlichen Aufschwung nicht im Wege steht

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"Arbeitsminister Kocher und Finanzminister Brunner haben heute aufgezeigt, dass ein dynamischer Arbeitsmarkt eine wichtige Voraussetzung für Wohlstand und Wachstum ist. Wir müssen daher alles unternehmen, um die Vielzahl an offenen Stellen so rasch wie möglich zu besetzen“, betont Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Die WKÖ wird im Rahmen des Reformdialogs zur Arbeitslosenversicherung Neu darauf drängen, dass verstärkt auf Beschäftigungsanreize gesetzt wird. "Aufgrund der demografischen Entwicklung schrumpft die Zahl der Personen im Erwerbsalter von Jahr zu Jahr. Daher geht es darum, das vorhandene Arbeitskräftepotenzial bestmöglich zu nutzen“, so Kopf. 

Konkret hat sich etwa die degressive Staffelung des Arbeitslosengeldes in vielen Ländern als wirksame Maßnahme gegen Langzeitarbeitslosigkeit erwiesen. Dänemark, EU-weites Vorbild für sein "Flexicurity-System“, hat in mehreren Reformschritten die Beschäftigungsanreize verstärkt sowie das degressive Arbeitslosengeld weiterentwickelt und auf diese Weise einen Arbeitsmarkt geschaffen, der sich sehr dynamisch entwickelt. Auch eine Änderung der Zuverdienstmöglichkeit während des Arbeitslosengeldbezugs kann dazu führen, dass arbeitslose Personen rascher eine reguläre Beschäftigung aufnehmen. 

"Zusätzlich müssen wir im Zuge der Arbeitsmarktreform Anreize setzen, die die Mobilität fördern. Es ist ein Problem, wenn es in Wien aktuell 636 beim AMS gemeldete arbeitslose ElektroinstallateurInnen gibt, und 200 Kilometer weiter, in Oberösterreich, die Betriebe keine ElektroinstallateurInnen finden“, sagt Kopf. Hier müsse die überregionale Vermittlung ausgebaut werden. Es sollen jene Personen unterstützt werden, die bereit sind, weitere Strecken zu pendeln oder ihren Wohnsitz zu verlegen.

"Uns ist bewusst, dass das Problem des Fachkräftemangels nicht von heute auf morgen gelöst werden kann und es viele Einzelmaßnahmen braucht, um den Betrieben ihre Suche nach Arbeitskräften zu erleichtern. Doch die Arbeitsmarktreform ist ein ganz wichtiger Baustein, damit der Fachkräftemangel dem wirtschaftlichen Aufschwung nicht im Wege steht“, so der WKÖ-Generalsekretär abschließend. 

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