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WKÖ-Investitionsradar 2021

Die wichtigsten Kennzahlen zu Investitionen in Österreich und was diese für den Standort Österreich bedeuten

Die ab 2021 erhoffte wirtschaftliche Erholung ist stark von der Entwicklung der Investitionen abhängig. Investitionen schaffen die Voraussetzungen für nachhaltiges Wirtschaftswachstum in einer Volkswirtschaft und den Wohlstand von morgen.

Investitionen sind jedoch besonders sensibel gegenüber konjunkturellen Schwankungen und wirtschaftlicher Unsicherheit. Deshalb sind sowohl in als auch nach Krisenzeiten gezielte Investitionsanreize notwendig, um einen Investitionsstau bzw. ein Investitionsdefizit nachhaltig zu verhindern.

Grafik WHP Analyse
© AdobeStock/WKÖ


Was versteht man unter Investitionen? 

Spricht man von Investitionen, sind meistens Bruttoanlageinvestitionen gemeint. Diese umfassen den Kauf und Verkauf von Sachanlagen wie z.B. Gebäude, Maschinen oder Fahrzeuge und auch immateriellen Anlagegütern wie z.B. Software und Urheberrechte. 

Diese Anlagegüter werden kontinuierlich und länger als ein Jahr im Produktionsprozess eingesetzt.

Fehlende Nachfrage, schwierige Finanzierungsbedingungen und Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung führen zu weniger Investitionen. Der Grund dafür ist, dass Investitionen auf der Prioritätenliste nach hinten fallen, wenn die wirtschaftliche Zukunft oder sogar der Fortbestand des Unternehmens in Gefahr ist.  Prognosen sind in Krisenzeiten besonders schwierig.  Deshalb ist derzeit noch unklar, inwiefern sich die Investitionen im Jahr 2021 erholen werden. Wie die Erfahrungen nach der Finanzkrise gezeigt haben, ist das Risiko, zu wenig zu tun, jedoch deutlich höher als jenes einer „Überförderung“, weshalb investitionsfördernde Maßnahmen auch in Bezug auf optimistische Prognosen zu empfehlen sind. 

Diese Analyse behandelt die Entwicklung der Investitionen in Österreich und zeigt auf, welche Maßnahmen nötig sind, um optimale Rahmenbedingungen für Investitionen zu schaffen:

  • Der Beitrag zum Wirtschaftswachstum der Investitionen in Österreich ist im Zuge der COVID-19-Krise stark eingebrochen. Es dauerte infolge der Finanzkrise (2009/10) bis 2015, bis die Investitionen wieder ihr Vorkrisenniveau erreichten. Die daraus gewonnene Erfahrung muss nun genutzt werden, damit die Investitionen schnell wieder auf das Vorkrisenniveau und darüber hinaus wachsen.
  • 87 % der Investitionen in Österreich sind private Investitionen, die besonders von der aktuellen Krise betroffen sind. Durch Fördermaßnahmen für private Investitionen erzeugt man also eine viel stärkere Hebelwirkung auf die Konjunkturentwicklung als durch gesteigerte öffentliche Investitionen.
  • Die Investitionsprämie hat sich als stabilisierendes Instrument für Betriebe und Standort erwiesen und leistet einen wichtigen Beitrag zur Erholung der Investitionen.
  • Um ihren kompetitiven Vorteil im Außenhandel beizubehalten, müssen sich Unternehmen hierzulande an veränderte Wettbewerbsbedingungen anpassen und klug in die Zukunft investieren. 
  • Investitionen wirken sich positiv auf die Produktivitätsentwicklung aus, allerdings konnte Österreich hier seit 2008 nicht mit der Schweiz und Deutschland mithalten. Eine Steigerung der Produktivität ist wichtig, um Wirtschaftswachstum und Reallohnsteigerungen bei konstanter Erwerbsbevölkerung zu sichern.
  • Investitionen in geistiges Eigentum gewinnen an Gewicht und erreichten im Jahr 2020 einen Rekordwert von 22,2 % der gesamten Investitionen in Anlagegüter in Österreich.

Fazit

Die Corona-Krise führte 2020 zu einem massiven Einbruch der privaten Investitionen in Österreich. Die Investitionsprämie hat sich als stabilisierendes Instrument für Betriebe und Standort erwiesen. Investitionen erhöhen die Produktivität, sichern Jobs und sind wichtiger Wachstumstreiber. Weitere Investitionsanreize sichern daher ein nachhaltiges Comeback der österreichischen Wirtschaft.

Indikatoren im Detail


Wachstumstreiber deutlich von Krise betroffen

Quelle: Europäische Kommission, AMECO. Stand: November 2019
© WKÖ

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Investitionsprämie zeigt deutliche Wirkung

Quelle: Europäische Kommission, AMECO. Preise: 2015. Stand: November 2019
© WKÖ

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Gefahren für den Wettbewerbsvorteil

Quelle: Europäische Kommission, AMECO. Preise: 2015. Stand: November 2019
© WKÖ

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Private Investitionen deutlich von Krise betroffen

Quelle: Europäische Kommission, AMECO. Stand: November 2019
© WKÖ

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Investitionen schaffen Arbeitsplätze, Innovation und Wohlstand

Quelle: Statistik Austria. WKÖ Statistik. IO Tabellen 2015.
© WKÖ

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Geistiges Eigentum gewinnt an Gewicht

Quelle: Eurostat. WKÖ Statistik.
© WKÖ

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