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WKÖ-Investitionsradar

Die wichtigsten Kennzahlen zu Investitionen in Österreich und was diese für den Standort Österreich bedeuten

Die Investitionen in Österreich gehen 2020 laut der Europäischen Kommission stark zurück und tragen somit wesentlich zum Wirtschaftseinbruch bei. Investitionen schaffen die Voraussetzungen für das langfristige Wachstumspotenzial einer Volkswirtschaft und die Basis für die Wettbewerbsfähigkeit von morgen
Sujet Investitionsradar
© WKÖ

Der Investitionsstandort Österreich hat in den letzten Jahrzehnten an Attraktivität eingebüßt, sowohl für Investitionen von Unternehmen aus Österreich als auch aus dem Ausland. Insbesondere in Krisenzeiten sind gezielte Investitionsanreize notwendig, um einen Investitionsstau zu verhindern bzw. abzubauen.

Was sind Investitionen eigentlich?

Spricht man von Investitionen sind meistens Bruttoanlageinvestitionen gemeint. Diese umfassen den Kauf und Verkauf von Sachanlagen wie z.B. Gebäude, Maschinen oder Fahrzeuge aber auch immateriellen Anlagegütern wie z.B. Software und Urheberrechte.

Diese Anlagegüter werden kontinuierlich und länger als ein Jahr im Produktionsprozess eingesetzt.

Die Investitionen liegen 2020 in Österreich mit 23,1 % des BIP (Preise 2015) voraussichtlich deutlich unter den 25,5 % von 2000. Seit dem Tiefstand von 21,5 % in 2010 hat sich diese Quote jedoch erholt. 2020 fällt der Beitrag der Investitionen zum BIP-Wachstum stark negativ aus. Dieser Beitrag ist bereits seit 2018 kontinuierlich gesunken, was darauf hindeutet, dass sich langsam ein Investitionsstau aufbaut. Investitionen von Unternehmen sind wohlüberlegte Entscheidungen, die für Modernisierungen notwendig sind. Ebenso tragen sie dazu bei, dass Unter-nehmen ihre Wirtschaftlichkeit erhöhen und auch in Zukunft wettbewerbsfähig und effizient bleiben.

Diese Analyse behandelt die Entwicklung der Investitionen in Österreich und zeigt auf, welche Maßnahmen nötig sind, um optimale Rahmenbedingungen für Investitionen zu schaffen:

  • Der Einbruch der Investitionen geschieht 2020 voraussichtlich doppelt so schnell wie zur Zeit der letzten Wirtschaftskrise. Österreich erlebte nach 2008 verlorene Jahre. Erst 2015 erreichten die Investitionen das Vorkrisenniveau.
  • 87 % der Investitionen in Österreich sind private Investitionen, die besonders von der aktuellen Krise betroffen sind. Die Beseitigung von investitionshemmenden Rahmenbedingungen kann wie ein Konjunkturprogramm wirken.
  • Die Investitionsquote in Österreich liegt unter dem Niveau des Jahres 2000. Langfristig verliert Österreich einen Wettbewerbsvorteil, wenn sich die Investitionen wenig dynamisch entwickeln. Andere Länder wie beispielweise Schweden oder Neuseeland konnten ihre Investitionen stärker steigern.
  • Investitionen wirken sich positiv auf die Produktivitätsentwicklung aus. Eine Steigerung der Produktivität ist wichtig, um Wirtschaftswachstum und Reallohnsteigerungen bei konstanter Erwerbsbevölkerung zu sichern.
  • Österreich liegt bei Genehmigungsverfahren und Abschreibungen hinter sei-nen Nachbarländern. Bessere Rahmenbedingungen in diesen Bereichen sind ein starker Hebel für private Investitionen.

Indikatoren im Detail


Wachstumstreiber brechen 2020 ein

Quelle: Europäische Kommission, AMECO. Stand: November 2019
© WKÖ

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Verhaltene Investitionspläne der Unternehmen

Quelle: Europäische Kommission, AMECO. Preise: 2015. Stand: November 2019
© WKÖ

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Österreich verliert Wettbewerbsvorteil bei Investitionen

Quelle: Europäische Kommission, AMECO. Preise: 2015. Stand: November 2019
© WKÖ

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Private Investitionen deutlich von Krise betroffen

Quelle: Europäische Kommission, AMECO. Stand: November 2019
© WKÖ

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Investitionen schaffen Arbeitsplätze, Wertschöpfung und Steuereinnahmen

Quelle: Statistik Austria. WKÖ Statistik. IO Tabellen 2015.
© WKÖ

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Geistiges Eigentum gewinnt an Gewicht - Anteil der IKT-Investitionen rückläufig

Quelle: Eurostat. WKÖ Statistik.
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Grundstücks- und Wohnungswesen führend bei Investitionen

Quelle: Eurostat. WKÖ Statistik.
© WKÖ

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Wichtige Verbesserungen bei Abschreibungen in Österreich

Quelle: Asen und Bunn (2019): Capital Cost Recovery across the OECD, Tax Foundation.
© WKÖ

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Fazit

Die Corona-Krise führt zu einem massiven Einbruch der privaten Investitionen in Österreich.  Investitionen sind besonders wichtig, um aus der Krise herauszuwachsen. Es gilt den Kapitalstock zu modernisieren und die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Die Regierung setzt gezielt Investitionsanreize, um der Krise entgegenzuwirken. Das ist wichtig, um in dieser schwierigen Phase Innovationen zu ermöglichen und Wohlstand und Beschäftigung in Österreich zu sichern. Berechnungen der WKÖ zeigen: Wird der für die Investitionsprämie vorgesehene Betrag von 1 Mrd. Euro zusätzlich in 2020 zu 100 % investiert, löst das über drei Jahre 1,2 Mrd. Euro an Wertschöpfung aus und sichert bzw. schafft 11.450 Jobs.

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