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WKÖ: Hohe Inflation schlägt sich auch im WKÖ-Budget für 2023 nieder

Wirtschaftskammer verlässlicher und kompetenter      Ansprechpartner bei Krisenbewältigung - Servicierung der Betriebe angesichts hoher Energiepreise im Hauptfokus 

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© WKÖ

„So wie in den vergangenen Jahren steht auch der Voranschlag 2023 ausgabenseitig im Zeichen der bestmöglichen Krisenbewältigung im Sinne unserer Mitglieder. Verlässlicher und kompetenter Ansprechpartner für die heimischen Betriebe zu sein, hat für die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) auch im kommenden Jahr oberste Priorität und drückt sich daher auch im WKÖ-Budget aus“, sagt Wolfgang Hesoun, Vizepräsident und Finanzreferent der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), zum WKÖ-Budget 2023, das dem Finanzausschuss übermittelt wurde und dem Wirtschaftsparlament Ende November zum Beschluss vorliegt. Wichtig sei, für das kommende Jahr solide aufgestellt zu sein, denn „die Herausforderungen werden angesichts der multiplen Krisen, mit denen die heimischen Betriebe konfrontiert sind, nicht geringer werden - ganz im Gegenteil“.

Treiber im Budget der WKÖ ist die anhaltend höhere Inflation in den Jahren 2022 und 2023. Der Budgetansatz für das Umlagenaufkommen liegt daher für 2023 mit 261 Mio. Euro um 10,5 Prozent höher als das Umlagenaufkommen zwei Jahre davor (2021). Inflationsbedingt wird auch das Umlagenaufkommen 2022 höher als ursprünglich veranschlagt ausfallen. Den Einnahmen der WKÖ stehen 2023 154,3 Millionen Euro an Personalaufwand und rund 162,5 Millionen Euro an Sachaufwendungen gegenüber.

Starker budgetärer Fokus auf Mitgliederbetreuung

Die hohe Inflation schlägt sich auch aufwandsseitig nieder, da die WKÖ beim Sachaufwand ebenfalls mit höheren Preisen konfrontiert ist. Fast die Hälfte der Steigerung des Sachaufwands rührt daher. So steigen etwa die Betriebskosten (Finanzposition Instandhaltung und Reinigung durch Dritte, Energie und Entsorgung) um 13 Prozent. Auch die Ausgaben in der Finanzposition Mitgliederbetreuung, Kommunikation und Büroaufwand steigen um 13 Prozent. Neben Inflationsanpassungen werden die hier enthaltenen IT-Kosten – bedingt etwa durch Mehraufwände für die von der Bundesregierung übertragene Abwicklung des Härtefallfonds und Upgrades für IT-Systeme – um 2 Mio. Euro höher ausfallen. Ebenso werden höhere Ausgaben vor allem für Servicekommunikation, die Internationalisierungsoffensive und für die Wifi-Kommunikation vorgesehen.

Um die heimischen Betriebe angesichts der Energiekrise bestmöglich zu unterstützen, hat die WKÖ z.B. unter wko.at/energie eine Info-Seite mit laufenden Updates und Service-Angeboten der Wirtschaftskammern eingerichtet.

Das negative Betriebsergebnis beläuft sich auf 0,5 Millionen Euro, hinzu kommt ein Finanz­erfolg in Höhe von 0,6 Millionen Euro. Nach Abzug von 0,2 Millionen Euro an Kapitalertrags­steuern und der Rücklagenauflösung ergibt sich ein ausgeglichener Voranschlag für 2023.

Nach der raschen Konjunkturerholung im ersten Halbjahr 2022 droht 2023 eine deutliche Abschwächung. „Um unsere Unternehmen in dieser herausfordernden Zeit zu unterstützen und ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zu festigen, setzen wir gezielt umfangreiche Maßnahmen“, so Hesoun, der u.a. auf das Zukunftsprogramm „Wirtschaft.Wachstum.Wohlstand“ sowie zahlreiche weitere Projekte in den Bereichen Innovation, Digitalisierung und Aus- und Weiterbildung verweist. „Gerade dort ist es wichtig, budgetäre Akzente zu setzen, um für die Zukunft zu bauen. Aber auch für die Herausforderungen der Gegenwart können unsere Mitglieder sicher sein, mit der WKÖ einen starken, verlässlichen Partner an ihrer Seite zu haben“, so der WKÖ-Vizepräsident abschließend. (PWK416/RA)

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