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WKÖ-Gewerbe und Handwerk: „Fall der 3G-Regel bringt Erleichterung für die Betriebe“

„Überfälliger Schritt zu mehr Normalität“: Obfrau Scheichelbauer-Schuster und körpernahe Dienstleister begrüßen die Lockerungsschritte

Kosmetik
© Envato

"Die heute angekündigten Lockerungen sind ein überfälliger Schritt in Richtung mehr Normalität“, sagt Renate Scheichelbauer-Schuster, Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).  

"Das Wegfallen der 3G-Regel ab 5. März in allen Bereichen, also auch an den Arbeitsorten, bei Veranstaltungen und bei den körpernahen Dienstleistern sorgt im Gewerbe und Handwerk für Erleichterung: Damit fallen belastende Auflagen für die Kundinnen und Kunden und ein beträchtlicher administrativer Aufwand für die Unternehmerinnen und Unternehmer sowie für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weg“, freut sich Scheichelbauer-Schuster darüber, dass den Forderungen der Interessenvertretung nachgekommen wurde.  

"Unsere Betriebe haben die Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit sehr lange verantwortungsvoll mitgetragen. Wir haben aber immer betont, dass die Geduld und die Leidensfähigkeit nicht überstrapaziert werden dürfen und Lockerungen erfolgen müssen, sobald es die pandemische Situation zulässt. Dieser Zeitpunkt ist erreicht, in anderen europäischen Ländern gibt es kaum noch Einschränkungen. Die Lockerungen sind ein wichtiges Signal, damit sich unsere Betriebe wieder auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können“, so die Spartenobfrau.

Dadurch eröffnet sich eine wichtige Perspektive gerade für die körpernahen Dienstleister. Ihre Forderungen wurden erfüllt; nach dem Fall der 2G-Beschränkungen per 12. Februar wird auch die 3G-Regelung für ihre Betriebe wegfallen. "Diese Lockerungen sind im Sinne der Fairness und Gleichbehandlung überfällig. Wir haben sehr darauf gedrängt, denn viele unserer Betriebe haben durch die Einschränkungen massive und teils sogar existenzbedrohende wirtschaftliche Einbußen erlitten“, sagen Dagmar Zeibig und Wolfgang Eder, die Bundesinnungsmeisterin der Fußpfleger, Kosmetiker, Masseure, Piercer, Tätowierer und Nagelstudios sowie der Bundesinnungsmeister der Friseure.

"Endlich können unsere Betriebe wieder für alle Kunden da sein. Wir hoffen sehr, dass mit dem Entfallen der Kontrollbürden in unseren Branchen ein Stück weit Normalität einkehren kann, zu der seit jeher das Arbeiten auf höchstem Hygieneniveau gehört“, betonen die beiden WKÖ-Branchensprecher.

"Wir begrüßen sehr, dass nun auch die Beschränkungen für das Veranstaltungswesen, die Gastronomie und die Hotellerie fallen werden. Denn damit wird Aufbruchstimmung endlich auch für jene zehntausenden Zulieferbetriebe möglich, die sehr unter Beschränkungen ihrer Kunden mitgelitten haben“, ergänzt Spartenobfrau Renate Scheichelbauer-Schuster. Das reicht von den Veranstaltungstechnikern, Bewachern, Zelt- und Möbelverleihern bis hin zur Film- und Musikwirtschaft und zu den Berufsfotografen, von der Mode und Bekleidungstechnik über Zulieferer aus dem Lebensmittelgewerbe bis hin zu den Textilreinigern. 

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