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WKÖ-Gewerbe und Handwerk: „Betriebe brauchen Versorgungssicherheit und Unterstützung“

Scheichelbauer-Schuster: „Wir erleben eine historische Kostenexplosion - stabile Energieversorgung und Entlastungen sind jetzt das Wichtigste“

Textiltechnik - Mode - Schneider- und Kürschnerbetriebe
© Adobe Stock

"Ressourcenschonendes und nachhaltiges Arbeiten ist im Gewerbe und Handwerk gelebte Praxis. Unsere Mitgliedsbetriebe spielen eine Pionierrolle bei der Klimawende und bekennen sich dazu klar und unmissverständlich“, sagt Renate Scheichelbauer-Schuster, Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).  

Dazu gehört ein nachvollziehbarer Preispfad bei den Energiekosten, der den Umstieg auf Erneuerbare Energie für die Betriebe planbar, sicher und leistbar macht. Genau das ist jedoch angesichts des Ukraine-Krieges, einer akut drohenden Versorgungskrise und der bereits dramatischen Preisexplosion gefährdet.  

"Sachliche Debatte“ 

Scheichelbauer-Schuster fordert deshalb eine sachliche Debatte ohne Denkverbote: "Wir bekennen uns zum Modell der CO2-Bepreisung, aber die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt des Inkrafttretens muss angesichts der Kostenexplosion bei Energiepreisen erlaubt sein. Denn auf die jetzt schon historisch hohen Strom- und Gaspreise noch eine Zusatzbelastung draufzusetzen, wäre eher kontraproduktiv. Das bringt für die Klimawende nichts, befeuert aber eine Kostenexplosion für Unternehmen sowie private Haushalte, deren Ende leider noch gar nicht absehbar ist.“  

Hohe Energiekosten dürften nicht zum Selbstzweck werden. Die Entlastung der Betriebe ist das Gebot der Stunde in dieser schwierigen Situation.  

Kostenspirale dreht sich 

"Die preistreibende Rolle der Energiekosten und die Belastungen für die Betriebe dürfen nicht unterschätzt werden. Hier droht noch eine gewaltige Kostenspirale, denn die jüngsten Preissteigerungen sind in den Liefervereinbarungen der Unternehmen noch gar nicht zur Gänze abgebildet“, warnt Kuno Graßner, Berufsgruppensprecher der Textilreiniger, der eine der zahlreichen besonders stark betroffenen Branchen vertritt. Die Betriebe, von denen viele gerade in Pandemiezeiten systemrelevante Hygienefunktionen ausüben, haben besonders hohen Energiebedarf. "Die Energiekosten machen bei unseren Betrieben bis zu 10 Prozent am Umsatz aus“, so Graßner. 

"Wir brauchen eine faktenbasierte Bewertung unserer Energieversorgung. Das ändert nichts daran: Die Handwerks- und Gewerbebetriebe sind und bleiben die Umsetzer der Klimawende in Österreich“, betont Scheichelbauer-Schuster: "Ob beim Photovoltaik-Programm, ob in der Regionalisierung der Stromerzeugung und -verteilung über Wandspeichersysteme, ob in der Gebäudesanierung oder bei Reparaturdienstleistungen, Stichwort Ende der Wegwerfgesellschaft: überall tragen unsere Betriebe maßgeblich dazu bei, den CO2-Footprint zu verringern.“ 

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