th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

WKÖ: Eventbranche blickt nach schwierigen Corona-Jahren wieder positiv in die Zukunft

Nachholbedarf und Wunsch nach Live-Events 2022 deutlich spürbar – Teuerungen und Trend zu kürzeren Vorlaufzeiten stellen Branche vor neue Herausforderungen

Live-Konzert, Event, Bühne
© Envato

„Nach zwei mehr als schwierigen Jahren, die die Eventbranche mit voller Wucht getroffen haben, war heuer - dank voller Auftragsbücher ab Frühjahr bis in den Spätherbst - wieder ein Jahr ‚wie damals‘. Dementsprechend zuversichtlich schauen wir in die Zukunft“, zieht Wolfgang Suitner, Bundessprecher der Österreichischen Veranstaltungsbetriebe in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), anlässlich eines Branchentreffens, positive Bilanz über das Event-Jahr 2022.

Zwei Corona-Jahre mit alternativen Digital-Events haben gezeigt, dass die Menschen Live-Events schätzen und verlangen. Speziell der Sommer 2022 hat den Aufholbedarf widergespiegelt, berichtet Eventexperte Roman Szeliga: "Echte, verbindende Erlebnisse kann man eben nicht downloaden. Man muss sie gemeinsam live erleben. Deshalb wurde heuer wieder mächtig gebucht.“

Trotz dieser erfreulichen Entwicklung hat der vergangene Sommer viele Betriebe allerdings vor neue Herausforderung gestellt, wie Gert Zaunbauer, Eventsprecher der Wirtschaftskammer Niederösterreich, erklärt: "Einige Zulieferbetriebe haben die fordernden Corona-Jahre leider nicht überstanden. Andere mussten bei ihrer Belegschaft einsparen. Als die Veranstaltungen im Frühsommer 2022 wieder stark anzogen, kam es nicht nur in Österreich zu massiven Engpässen bei Event-Equipment und es fehlte an Personal bei den Sublieferbetrieben.“  

Branche begegnet neuen Herausforderungen mit Flexibilität, Agilität und Resilienz 

Die aktuellen Kostensteigerungen als Folge des Krieges in der Ukraine, machen sich für Veranstalter:innen nicht nur bei der schwierigen Sponsorensuche für 2023 bemerkbar, auch die Teuerung der Eventtools lässt Kund:innen für das kommende Jahr noch abwarten. David Strolz, Obmann des Event Marketing Board Austria (emba): "Natürlich kann sich auch die Veranstaltungsbranche der Teuerung nicht entziehen. Aber der Zugewinn an Wert und Wertigkeit von Livemarketing übertrifft für Kunden die Inflationsrate bei Weitem. Events mögen zwar pro Besucherkopf betrachtet mehr kosten, sie werden aber noch treffsicherer. Event im Marketingmix wurde noch nie so gut verstanden wie jetzt.“

Sorge bereitet den Branchenexpert:innen der zunehmende Trend zu Kurzfristigkeit. Lag die Vorlaufzeit bei Aufträgen vor Corona in der Regel mindestens bei einem halben Jahr, so wurden viele Betriebe im heurigen Sommer mit Kundenwünschen von unter sechs Wochen konfrontiert. Marcus Wild, Vorstandsmitglied des Marketingclub Österreich (MCÖ) rechnet damit, dass sich dieser Trend auch im kommenden Jahr weiter verstärkt: "Wir sind mit den Erfahrungswerten von heuer gerüstet dafür und werden auch diese Herausforderung meistern.“

Einig zeigten sich die Branchenvertreter beim abschließenden Resümee: "Die Event-Branche ist als unverzichtbares Marketing-Instrument gerade nach Corona bei Kunden beliebter denn je, ist aber weiterhin einem starken Wandel unterworfen. Flexibilität, Agilität und Resilienz sind mehr denn je unverzichtbar im Live-Marketing. Dass unsere Betriebe dafür bestens aufgestellt sind, haben sie in den letzten drei Jahren eindrucksvoll unter Beweis gestellt.“ 

Das könnte Sie auch interessieren

Lampen in Geschäft

Handel zum Energiekostenzuschuss 2: Wegfall des Kriteriums der Energieintensität erfreulich

Handelsobmann Trefelik: Deutliche Ausweitung des Bezieherkreises ab 1.1.2023 wird positiv gesehen – „Hilft dem Handel durch die Krise“ mehr

Sigi Menz, Obmann der Bundessparte Industrie in der WKÖ

Menz: „Brauchen kalkulierbaren und im Wettbewerb abbildbaren Energiepreis“

Industrie fordert Maßnahmen für wettbewerbsfähige Energiepreise und Versorgungssicherheit mehr

Wald, Natur, Bäume

Holzindustrie zu COP 27: Klimaschutz und Wirtschaft verbinden

Aktive und nachhaltige Waldbewirtschaftung für klimafitte Wälder - Holzverwendung verlängert und stabilisiert die Kohlenstoffspeicherung im „zweiten Wald“ mehr