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WKÖ-Digitalisierungsradar 2017

WKO Analyse und mit den wichtigsten Erkenntnissen und Langversion zum Downloaden

Der WKÖ-Digitalisierungsradar gibt einen Überblick über den aktuellen und für die Unternehmen in Österreich relevanten Digitalisierungsstand sowie über Fortschritte, die in diesem Bereich in Österreich zu verzeichnen sind.

In der Gesamtbetrachtung erreicht Österreich im WKÖ-Digitalisierungsradar 2017 einen Index-Wert von 0,73 und liegt damit deutlich vor Deutschland (0,67) und vor dem EU-Durchschnitt (0,65). Dänemark liegt mit 0,80 klar voran.

Insgesamt zeichnet sich auch auf EU-Ebene eine Verbesserung aller Indikatoren der Digitalisierung ab.

Es besteht sowohl auf nationaler als auch auf EU-Ebene Handlungsbedarf, um die Risiken und Hemmnisse im digitalen Bereich zu beseitigen und um ein Umfeld zu schaffen, in dem das Potenzial der Digitalisierung vollständig genutzt werden kann.

Was ist der
Digitalisierungsradar?

Überblick über den aktuellen Stand der Digitalisierung mit dem Schwerpunkt auf Bereiche von besonderer Bedeutung für Unternehmen in Österreich.

Der Index-Wert liegt zwischen 0 und 1 und beschreibt den Abstand zum Digital-Leader.

Ergebnisse WKÖ-Digitalisierungsradar 2017

(Top-Bewertung = 1)

WKÖ Digitialisierungsradar 2017
© Quelle: WKÖ/Stabsabteilung Wirtschaftspolitik
Österreich erzielt im WKÖ-Digitalisierungs-Radar einen Index-Wert von 0,73 und liegt damit deutlich vor dem EU-Durchschnitt

Der WKÖ-Digitalisierungsradar 2017 zeigt, dass Österreich hinsichtlich der
Rahmenbedingungen, welche die Wirtschaft zur Nutzung der Digitalisierung vorfindet, in allen fünf untersuchten Teilbereichen über dem EU-Durchschnitt liegt.

In Hinblick auf den Teilbereich „Infrastruktur“ liegt Österreich knapp hinter Deutschland und deutlich hinter Dänemark. Hier besteht in Österreich Aufholbedarf vor allem in der Durchdringung mit leistungsfähigen Breitbandverbindungen sowie in einer Erhöhung der Breitband-Geschwindigkeiten.

Hinsichtlich „Humankapital“ liegt Österreich knapp hinter Dänemark und vor Deutschland. Besonderes Augenmerk soll in Österreich auf eine Verbesserung der Kompetenz der Beschäftigten in Informationstechnologien gelegt werden.

Im Teilbereich „eBusiness und eCommerce“ liegt Österreich deutlich hinter Däne-mark zurück und knapp vor Deutschland. Hier sind die heimischen Unternehmen gefordert, verstärkt auf digitale Systeme im Geschäftsverkehr umzustellen.

„eGovernment“ ist in Österreich stark ausgeprägt und Österreich liegt knapp vor Dänemark.

Bei der „Cybersicherheit“ liegt Österreich knapp vor Deutschland und Dänemark. Dennoch zeigt ein Wert von 0,71, dass hier ein Verbesserungspotential besteht. Insbesondere unternehmensinterne Strategien zur IKT-Sicherheit sollten in Unter-nehmen in Österreich verstärkt Anwendung finden.

Forderungen 

Die wesentlichen Forderungen, die aus dem WKÖ-Digitalisierungsradar 2017 abgeleitet werden können, sind: 

  • Die Breitbandnetze – sowohl Festnetz als auch mobile Anbindungen – müssen verstärkt werden und die Übertragungsgeschwindigkeiten müssen auf über 100 Mbit/s erhöht werden. Ein ultraschnelles Festnetz und ein 5G-Mobilnetz sichern den Bedarf der nächsten Jahre.
  • Die IKT-Kompetenzen der Beschäftigten sind zu verbessern. Dies schließt die schulische Ausbildung ein und umfasst auch die lebenslange Weiterbildung.
  • Die digitale Intensität in den Unternehmen ist zu verstärken, damit die Unternehmen in Österreich im Bereich eCommerce und eBusiness im europäischen Spitzenfeld teilhaben können.
  • eGovernment ist in Österreich weiter zu forcieren, damit die Spitzenposition in Europa gehalten werden kann.
  • Cybersicherheit in den Unternehmen ist zu intensivieren. Eine unternehmensinterne Sicherheitsstrategie bzw. -politik sollte alle wesentlichen IKT-Risiko-typen umfassen. Zur Erhöhung der Cybersicherheit soll eine Zusammenarbeit zwischen der öffentlichen Hand und den Unternehmen nach dem Grundsatz „Beraten statt Strafen“ beitragen.

Fazit

Investitionen in die Telekommunikation sind in Österreich dringend nötig. Potentialanalysen und Beratungen, wie sie beispielsweise aus dem Programm KMU DIGITAL vorgesehen sind, tragen dazu bei, dass sich österreichische Unternehmen für eBusiness und eCommerce zukunftsfit machen können. Solche Programme müssen laufend weiterentwickelt und umgesetzt werden.

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