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WKÖ-Fachverband begrüßt politischen Beschluss zur Stärkung des Filmstandorts Österreich

Obmann Dumreicher-Ivanceanu: Bundesregierung setzt modernes und nachhaltiges Anreizmodell für Filmproduktion um

Filmproduktion
© Envato

Das heute, Dienstag, in einer Pressekonferenz der Bundesregierung bekanntgegebene Modell zur Stärkung des Filmstandortes Österreich wird vom Fachverband der Film- und Musikwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) ausdrücklich begrüßt. Mit diesem Zuschuss von bis zu 35 Prozent der Österreich-Ausgaben für die Herstellung von österreichischen und internationalen Kino- und TV-Filmen sowie internationalen Video-on-Demand /Streaming-Produktionen wird ein zentraler kulturpolitischer Eckpunkt des Regierungsprogramms erfolgreich umgesetzt.

"Ich möchte mich bei Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer, Finanzminister Magnus Brunner, Medienministerin Susanne Raab, Wirtschaftsminister Martin Kocher, Vizekanzler Werner Kogler und WKÖ-Präsident Harald Mahrer für die gelungene Realisierung bedanken", betont Alexander Dumreicher-Ivanceanu, Obmann des Fachverbands der Film- und Musikwirtschaft: "Damit kann das Potential heimischen Filmschaffens in all seinen Varianten und Vertriebsmöglichkeiten gezielt ausgeschöpft und die Produktion von Inhalten der österreichischen Filmwirtschaft und Creative Industries verstärkt gefördert werden."

Mit sachgerechten Argumenten überzeugt

Der Bundesverband hat diesen für die österreichische Filmwirtschaft so wichtigen Beschluss entscheidend in den Verhandlungen mit der Bundesregierung mitbegleitet: "Wir konnten mit unseren sachgerechten und ausgewogenen Argumenten die Entscheidungsträger überzeugen", so Dumreicher-Ivanceanu. "Unsere konsequente Positionierung im Fachverband Film- und Musikwirtschaft, die wir gemeinsam mit zahlreichen Verbänden der Filmwirtschaft umsetzen konnten, hat zu diesem Meilenstein der österreichischen Film- und Medienpolitik geführt. Damit schafft das international künstlerisch hochanerkannte Filmland Österreich mit seinen 6.000 Film- und Musikunternehmen sowie mehr als 20.000 Filmschaffenden jetzt die Strukturen, die Österreich auch filmwirtschaftlich ins Zentrum der europäischen Landkarte setzen."

Mit Stichtag 1. Jänner 2023 wird eine langjährige interessenpolitische Priorität des Bundesverbandes, die Unabhängigkeit von Produzent*innen zu stärken, die Wertschöpfung des Films „Made in Austria“ zu steigern, internationale Koproduktionen sicherzustellen, die Verwirklichung internationaler Filmprojekte in Österreich gezielt zu stärken und nachhaltige ökologische Kriterien einzuführen, verwirklicht.

Dumreicher-Ivanceanu: "In diesem Zusammenhang sind wir stolz darauf, dass Österreich als erstes Land Europas ein Anreizmodell mit Green Producing Bonus für klimafreundliches Produzieren schafft. Hier wird Österreich zum internationalen Vorreiter." 

Wettbewerbsfähigkeit von Filmdienstleistern wird gestärkt 

"Die Bundesregierung attraktiviert die Produktionsanreize für den heimischen Film und setzt begleitend dazu einen starken Impuls für ein Mehr an Internationalisierung und Beschäftigung. Die Einbeziehung von Postproduktion und Service Work in das vorliegende Konzept stärkt den Kreativstandort Österreich gesamthaft und schafft Wettbewerbsgleichheit mit den umliegenden Filmlocations", analysiert Georg Tomandl, Obmann-Stellvertreter im Fachverband der Film- und Musikwirtschaft: "Das Zuschussmodell wird nachhaltig für Filmdienstleistungsunternehmen wirken und gleichzeitig die Vielfalt der Branche abdecken." 

Filmanreizmodell hat zukunftsweisende Bedeutung

"Content wird weltweit, insbesondere in den Bereichen hochwertiger Fernseh- und Kinoproduktionen und nicht zuletzt durch den Streaming-Boom, stark nachgefragt. Mit der Standortprämie für Filmproduktion wird eine zukunftsweisende, innovative Finanzierungsschiene für kreatives Filmschaffen in Österreich geschaffen. Wir werden uns im Umsetzungsprozess sowohl bei der Erarbeitung der Legislativvorschläge als auch der Anpassung der Förderrichtlinien aktiv positionieren und dabei für nachhaltige Rahmenbedingungen und die Vielfalt der Branche eintreten", so Dumreicher-Ivanceanu und Tomandl abschließend. (PWK297/HSP

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