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Wie sehen die Betriebe den Fachkräftebedarf?

Inhalt:

Fachkräftemangel nach Branchen

Tourismus und Gewerbe und Handwerk Spitzenreiter

Insgesamt spüren rund 75 % der Unternehmen den Fachkräftemangel stark.

Mangel an Fachkräften
© WKÖ/Statistik


59 % der offenen Stellen länger als sechs Monate unbesetzt 

Besonders betroffen sind Gewerbe, Handwerk und Handel

unbesetzte Stellen
© WKÖ/Statistik

64,4 % der befragten Unternehmen geben an, offene Stellen für Fachkräfte zu haben. 58,6 % davon sind sogar schon länger als sechs Monate unbesetzt. 



Situation verschärft sich

Veränderung der Fachkräftesituation im letzten Jahr

Veränderung
© WKÖ/Statistik

Die Situation hat sich im letzten Jahr eindeutig verschärft. Die Dauer der Personalsuche ist bei 83,2 % der Betriebe gestiegen. Aufwand und Kosten für die Personalsuche haben sich bei 74,2 % der befragten Betriebe erhöht.

Bereits im Betrieb angestellte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen spüren die Veränderungen durch den Fachkräftemangel ebenfalls: Ihre Auslastung ist durch den Fachkräftemangel bei 77,8 % der Betriebe gestiegen.

Die überwiegende Mehrheit der Unternehmen berichtet zudem, dass die Zahl der Bewerbungen zurückgegangen und die Qualität der Bewerbungen bzw. die Qualifikationen der Bewerber gesunken sind.



Handwerksberufe, Köche und Lehrabschlüsse besonders gesucht

Betroffene Berufsgruppen, Berufe und Qualifikationen auf einen Blick

Mitarbeiter finden
© WKÖ/Statistik


45 % der Unternehmen mit Fachkräftemangel haben Schwierigkeiten, geeignete Mitarbeiter für Handwerksberufe zu finden. Danach folgen Techniker (exkl. IT/IKT-Bereich) und Mitarbeiter im Gastgewerbe bzw. Fremdenverkehr. 11 % der Betriebe haben Probleme, geeignete Hilfsarbeitskräfte zu finden.

Für folgende Berufe melden die Betriebe die größten Rekrutierungsschwierigkeiten:

  • Koch/Köchin (inkl. Küchenpersonal)
  • IT-Fachkräfte
  • Tischler/-in
  • Elektrotechnik
  • Kraftfahrer/-in
  • Handel/Verkauf
  • Restaurantfachmann/-frau
  • Installations- und Gebäudetechnik
  • Metalltechnik
  • Kraftfahrzeugtechnik
  • Spengler/-in
  • Friseur/-in
  • Zimmerer/-in
  • Maler/-in
  • Maurer/-in
  • Reinigungspersonal
  • Bäcker/-in
  • Dachdecker/-in
  • Hotel- und Gastgewerbeassistent/-in
  • Büro/Verwaltung
  • Mechatronik
  • Rauchfangkehrer/-in
  • CNC Fachkräfte
  • Gärtner/-in
  • Gastronomiefachmann/-frau
  • Kälteanlagentechnik
  • Konstrukteur/-in
  • Kosmetiker/-in
  • Buchhaltungsfachkräfte
  • Holztechnik
  • Fleischverarbeitung
Qualifikationen
© WKÖ/Statistik

Die Betriebe hatten im letzten Jahr vor allem Schwierigkeiten, geeignete Mitarbeiter mit Lehrabschluss zu finden (60 %). 39 % der befragten Unternehmen verweisen aber auch auf Schwierigkeiten, geeignete Mitarbeiter ohne bestimmte Abschlüsse, aber mit praktischer Berufserfahrung zu rekrutieren.



Zu wenige fachlich geeignete Bewerber

Ursachen des Fachkräftemangels

Urasachen
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Der Hauptgrund für den Fachkräftemangel liegt darin, dass zu wenige fachlich geeignete Bewerber zur Verfügung stehen bzw. in der Region generell ein großer Fachkräftebedarf herrscht. 



Fachkräftemangel bringt Umsatzeinbußen und behindert Innovation

Auswirkungen des Fachkräftemangels für Betriebe

Auswirkungen
© WKÖ/Statistik

Der Fachkräftemangel hat bereits bei fast 60 % der Betriebe zu Umsatzeinbußen geführt. Die Betriebe berichten auch von Einschränkungen bei Innovationsaktivitäten.

Der Fachkräftemangel verursacht für Unternehmen zudem mehr Kosten (z.B. Personalsuche, Steigerung der Gehälter, vermehrter Aufwand für Qualifizierung bzw. Weiterbildung der Mitarbeiter).



82 % der Betriebe erwarten eine Verschärfung der Situation

Prognostizierte Entwicklung in den nächsten drei Jahren 

Zukunft
© WKÖ/Statistik

Die Mehrheit der Unternehmen (81,9 %) geht davon aus, dass sich der Fachkräftemangel in den nächsten drei Jahren verstärken wird. 

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