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Umfrage belegt: Österreicher für staatliche Förderung bei betrieblichen Zusatzpensionen

72 Prozent sprechen sich laut Aktienforum Umfrage von Peter Hajek dafür aus

Andreas Zakostelsky, Obmann des Fachverbandes der österreichischen Pensionskassen
© WKÖ

72 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher sehen eine staatliche Förderung von betrieblicher Altersvorsorge in Pensionskassen als sehr gute bzw. gute Idee an. So lautet das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von Peter Hajek im Auftrag des Aktienforums in Österreich. Seit der Umfrage im Jahr 2017 ist dieser Wert um beachtliche neun Prozentpunkte gestiegen, seit der Umfrage vor zwei Jahren stieg er ebenfalls an (2017: 63 Prozent, 2020: 71 Prozent). Auch die steuerliche Begünstigung auf Veranlagungen zur privaten Pensionsvorsorge (also auch der betrieblichen Altersvorsorge) sehen die Befragten als zunehmend wichtig: aktuell befürworten dies bereits 76 Prozent der Befragten. Das zeigt klar, dass die Österreicher sich zunehmend mehr für eine betriebliche Zusatzpension interessieren. Bislang haben aber nur rund eine Million Menschen in Österreich eine betriebliche Zusatzpension. Der Ausbau des Systems auf alle Österreicherinnen und Österreicher steht zwar im Regierungsprogramm, ist aber bislang nicht erfolgt.  

Ausbau des österreichischen Pensionskassensystems rasch machbar 

"Diese Umfrage belegt einmal mehr: Als nächster Schritt muss ein Ausbau der betrieblichen Altersvorsorge angegangen werden“, erklärt Andreas Zakostelsky, Obmann des Fachverbandes der Pensions- und Vorsorgekassen in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). "Dieser Ausbau des bestehenden österreichischen Pensionskassensystems wäre verhältnismäßig rasch machbar: So kann mit der Umsetzung eines Generalpensionskassenvertrages (wie es auch im aktuellen Regierungsprogramm festgehalten ist) innerhalb von kurzer Zeit eine Basis-Lösung für alle Erwerbstätigen in Österreich geschaffen werden.“ 

Konkret könnte aufgrund dieses General-Pensionskassenvertrages eine steuerbegünstigte Übertragung der Abfertigung in eine Pensionskasse ermöglicht werden. Dadurch können die Anspruchsberechtigten eine lebenslange Zusatzpension erhalten. Zudem fordert der Verband die steuerliche Absetzbarkeit von Arbeitnehmerbeiträgen und ein Prämienmodell für Geringverdiener. Im Sinne des Umweltschutzes fordert der Fachverband die gesetzliche Möglichkeit zur Übermittlung der jährlichen Kontoinformation in elektronischer Form. 


Über den Fachverband der Pensions- und Vorsorgekassen  

Der 2022 gegründete Fachverband der Pensions- und Vorsorgekassen ist die gesetzliche Vertretung aller Pensionskassen und Betrieblichen Vorsorgekassen.  

Er ist Teil der Bundessparte Bank und Versicherung der Wirtschaftskammer Österreich. Bei Pensionskassen zahlen Arbeitgeber aufgrund eines freiwillig abgeschlossenen Pensionskassenvertrages monatlich Beiträge für ihre Arbeitnehmer ein, diese können zusätzlich ebenfalls in die Pensionskasse einzahlen. Die Beiträge werden veranlagt und ab Pensionsantritt als lebenslange Zusatzpension ausbezahlt.  

Die Betrieblichen Vorsorgekassen sind das einzige flächendeckende System kapitalgedeckter Vorsorge, da 1,53% der Bruttolohnsumme monatlich vom Arbeitgeber einbezahlt werden (Abfertigung neu) und somit eine wichtige Säule als Ergänzung zur staatlichen Pension bilden.  

Derzeit sind fünf überbetriebliche und drei betriebliche Pensionskassen sowie acht Betriebliche Vorsorgekassen Mitglied im Fachverband der Pensions- und Vorsorgekassen.

Insgesamt vertritt der Verband über 4 Millionen Anwartschafts- und Leistungsberechtigte und veranlagen die Pensions- und Vorsorgekassen über 43 Milliarden Euro – sie sind die größten privaten Pensionszahler in Österreich.
https://www.vorsorgeverband.at


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