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UBIT-Obmann Harl: IT-Jobs für Menschen aus der Ukraine

Rasche und konkrete Hilfe, um geflüchteten Menschen eine Perspektive zu geben

Netzwerk Internet IT
© Envato

„Der russische Angriffskrieg in der Ukraine führt zu großem menschlichen Leid, das uns betroffen macht. Dieses soweit es in unseren Möglichkeiten steht, zu lindern, muss jetzt an oberster Stelle stehen. Neben der humanitären Ersthilfe, ist es aber auch heute schon wichtig, an morgen zu denken“, begrüßt Alfred Harl, Obmann im Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT) der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), das seit vergangenen Freitag geltende umfassende Aufenthaltsrecht und den unkomplizierten Zugang zum Arbeitsmarkt für Flüchtende aus der Ukraine. Harl: „Die Verordnung der Bundesregierung gibt Menschen aus der Ukraine eine Perspektive und hilft ihnen schnell und unkompliziert in Beschäftigung zu kommen, so etwa auch IT-Expertinnen und Experten einen passenden Job zu finden.“ 

In Österreich können derzeit 24.000 offene IT-Stellen nicht besetzt werden. „Hier rasch Möglichkeiten für Menschen aus der Ukraine zu schaffen und konkret bei der Vermittlung zu unterstützen, ist das Gebot der Stunde“, fordert Harl, dass arbeitsuchenden Menschen von Anfang an direkt Hilfe zur Verfügung gestellt wird: bei der Suche nach Wohnraum, Kindergarten, Schule oder bei der Jobsuche. Wo Flüchtlinge ankommen, sollten sie mit den wichtigsten Informationen unmittelbar versorgt werden. „Die umfassenden Förderangebote von Deutschkursen, Kompetenzerhebungen und Zusatzqualifizierungen des AMS stehen den Menschen nun offen und sollen ebenfalls Teil dieser Informationskampagne sein. Seitens der IT-Branche wollen wir alles tun, um hier so gut wie möglich mitzuhelfen. Denn unsere Branche bietet nicht nur viele Job-Chancen, sondern kann Menschen aus der Ukraine Hoffnung und eine langfristige Zukunftsperspektive geben“, betont Harl abschließend. (PWK115/ES)

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